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Eriksen nach München, Boateng zu Inter

Medien: FC Bayern lehnte spektakulären Tausch-Deal ab

13.10.2020 12:51
Jérôme Boateng durfte den FC Bayern nicht verlassen
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Jérôme Boateng durfte den FC Bayern nicht verlassen

Auf der Zielgerade der abgelaufenen Transferperiode hat der FC Bayern München offenbar einen spektakulären Tausch-Deal mit Inter Mailand abgelehnt.

Während die Italiener gerne Innenverteidiger Jérôme Boateng aus München in die Serie A gelockt hätten, sollte im Gegenzug Spielmacher Christian Eriksen an die Isar wechseln. Darüber berichten "Sky" und "Sport Bild" übereinstimmend.

Den Informationen des Blattes zufolge trug Inter-Sportdirektor Piero Ausilio den geplanten Deal an den FC Bayern heran.

Boateng und Eriksen kassieren bei ihren Klubs jeweils ein Jahresgehalt in Höhe von zwölf Millionen Euro, für Inter und den deutschen Rekordmeister wären also keine Mehrkosten im Gehaltsetat entstanden. Zudem wäre demnach auch die sonst übliche Leihgebühr für beide Parteien entfallen. Beide Leihgeschäfte hätten darüber hinaus eine Kaufoption beinhaltet.

FC Bayern: Jérôme Boateng an Inter-Wechsel interessiert

Besonders pikant: Nicht nur Eriksen, der bei Inter ledliglich Ersatzspieler ist, sondern auch Boateng soll an dem Leih-Transfer interessiert gewesen sein. Dass der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler unter Trainer Hansi Flick in den letzten Monaten wieder zum unumstrittenen Stammspieler avancierte, soll den Deal mit Inter auch letztlich verhindert haben. Flick habe nicht auf Boateng verzichten wollen, heißt es. 

Dazu kam, dass Sportvorstand Hasan Salihamidzic laut "Sport Bild" auch nicht an einer Verpflichtung von Eriksen interessiert gewesen sei. Stattdessen tütete der Bosnier den bereits von längerer Hand geplanten Transfer von Marc Roca ein. Der 23-jährige Spanier kam für neun Millionen Euro plus Bonuszahlungen von Espanyol Barcelona.

Daneben verpflichtete der FC Bayern am Deadline Day noch Bouna Sarr (Olympique Marseille), Douglas Costa (Juventus Turin) sowie den vereinslosen Eric Maxim Choupo-Moting (zuletzt Paris Saint-Germain).

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