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"Zweifel und Angst muss man ausblenden"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Yasin und Karim El Azzazy

13.10.2020 12:06
Karim (l.) und Yasin El Azzazy starten gemeinsam, trainieren aber oft getrennt
© TVNOW / Markus Hertrich, Ninja Warrior
Karim (l.) und Yasin El Azzazy starten gemeinsam, trainieren aber oft getrennt

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Yasin und Karim El Azzazy.

Die Brüder gehören zu den erfahrensten Ninja-Warrior-Teilnehmern und sind immer sichere Kandidaten für Halbfinal- und Finalteilnahme. Yasin (30) ist seit der 2. Staffel dabei, Karim (29) kam ein Jahr später hinzu und gemeinsam mit Katharina Blank gingen sie bereits im Team-Special als "TURNados" an den Start. 

Ob sie sich auch gemeinsam auf die Show vorbereiten, wie sie einander helfen können und welche Promis sie gerne einmal im Parcours sehen würden, verraten Karim und Yasin El Azzazy in unserer Kurzinterview-Serie.

Seit der dritten Staffel seid ihr gemeinsam bei Ninja Warrior dabei. Wie seid ihr bei der Show gelandet, warum wolltet ihr dabei sein?

Yasin: Karims Freundin hat den Aufruf zur Bewerbung für die 2. Staffel gesehen und ihn einfach mal angemeldet. Als er dann eine Casting-Einladung hatte, habe ich mich auch sehr spontan beworben. Für mich hat es dann im ersten Jahr direkt in die Show gereicht, Karim musste leider ein Jahr warten. Ich habe mir nie die Frage gestellt, warum ich dabei sein will. Die Show sah von der ersten Sekunde an spannend, herausfordernd und actiongeladen aus. Daher wusste ich einfach sofort, dass ich dabei sein möchte.

Yasin, du warst schon ein Jahr vor deinem Bruder im Ninja-Warrior-Parcours. Was hat sich für dich geändert, seitdem er auch dabei ist? Und, Karim, was konntest du von Yasin lernen?

Yasin: Wenn man zu zweit da ist, hat man vor Ort immer jemanden, mit dem man nochmal über die richtige Taktik und die Tücken des Parcours sprechen kann, wenn man mal nervös wird. Man gibt sich gegenseitig Sicherheit und Kraft, kann sich gegenseitig anfeuern und natürlich möchte man vielleicht am Ende auch der Bessere sein.

Karim: Im ersten Jahr bin ich da eher spontan und selbstsicher an den Start gegangen. Das hat gut geklappt. Im zweiten Jahr habe ich von Yasin doch gelernt, dass mentale Vorbereitung wichtig ist, obwohl ich intuitiv und spontan mehr kann. Sich einen Plan zu machen und den auch zu verfolgen, ist unbedingt notwendig, um im Parcours die Konzentration hochzuhalten.

Wie sieht euer Trainingsalltag aus? Macht ihr viel gemeinsam?

Yasin: Wir trainieren ganz unterschiedlich - und deshalb auch kaum gemeinsam. Karim hat die Grundfitness durch seine Arbeit als Sporttherapeut und bouldert mittlerweile sehr viel...

Karim: ...Yasin nimmt die Grundlagen aus dem Training fürs Turnen mit und trainiert eher speziell Ninja-Hindernisse.

Welches Hindernis ist jeweils euer persönlicher Angstgegner? Gibt es eines, das ihr gerne streichen würdet?

Yasin: Wie viele Ninjas haben wir auch meistens Respekt vor den Balance-Hindernissen. Aber tatsächlich geht dabei selten etwas schief. Im Grunde ist jeder Run ein Kampf mit sich selbst. Man muss zu jedem Zeitpunkt zu 100 Prozent da sein. Wird man nachlässig und konzentriert sich nicht auf jede einzelne Bewegung, ist man ganz schnell raus. Insofern ist man sich meistens selbst der größte Gegner. Nervosität, Zweifel und Angst muss man entweder ausblenden oder zu nutzen lernen.

Karim: Angst an sich gibt es da nicht. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich, wenn in meiner Runde Hindernisse aufgestellt werden, die ich noch nicht kenne. Deshalb machen wir diesen Sport! Angst hab ich aber davor, durch Kleinigkeiten und unnötige Fehler auszuscheiden, denn ich will in jeder Runde zeigen was ich kann!

Welchen Promi würdet ihr gerne mal durch den Parcours sprinten sehen?

Yasin: Ich würde gerne sämtliche Youtube- und Instagram-Fitness-Influencer im Parcours unter Original-Bedingungen sehen. Ich glaube, das würde vielen klar machen, dass das gar nicht so leicht ist, wie es bei manchen vielleicht aussieht.

Karim: Da stimme ich Yasin voll und ganz zu! Ich habe aber größten Respekt vor allen Promis, die sich bereits dem Parcours gestellt haben, um Spenden zu sammeln!

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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