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Ex-BVB-Star "eine Idee" in der Domstadt

Heldt bestätigt: Auch 1. FC Köln wollte Götze

10.10.2020 13:50
War nach dem BVB-Aus ein Thema beim 1. FC Köln: Mario Götze
© via www.imago-images.de
War nach dem BVB-Aus ein Thema beim 1. FC Köln: Mario Götze

Unter anderem bei FC Bayern, Hertha BSC und Bayer Leverkusen wurde Mario Götze nach seinem Abgang vom BVB gehandelt, bis es ihn schließlich zur PSV Eindhoven zog. Doch auch der 1. FC Köln dachte über eine Verpflichtung des Ex-Weltmeisters nach.

"Es ist richtig, dass wir uns mit der Personalie beschäftigt haben. Wir hatten einen Zehner gesucht und dabei auch an Mario gedacht. Während einer Transferperiode beschäftigt man sich mit vielen Spielern. Er war eine Idee", bestätigte Kölns Sportchef Horst Heldt gegenüber "Sport1". "Mario war ablösefrei und hätte sicherlich gut zum 1. FC Köln gepasst. Er hatte aber andere Pläne. Wir wünschen ihm jetzt in Eindhoven viel Erfolg."

Den Informationen des TV-Senders zufolge habe Heldt mehrfach zunächst mit Götzes früherem Berater Reza Fazeli, dann mit seinem neuen Vertreter Damir Smoljan von der Agentur Lian Sports telefoniert. Götze habe sich vom FC-Interesse geschmeichelt gefühlt, den Kölnern letztlich aber abgesagt.

FC Bayern: Hansi Flick warb für Götze-Verpflichtung

Der FC besetzte die freie Planstelle im Kader dann mit Ondrej Duda von Hertha BSC, der beim Tabellen-16. der Bundesliga in den ersten Wochen der noch jungen Saison zum Stammpersonal zählt. Immerhin rund sieben Millionen Euro flossen für den Transfer des slowakischen Nationalspielers nach Berlin.

Götzes Vertrag beim BVB war Ende Juni ausgelaufen. Beide Seiten hatten letztlich kein gesteigertes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit.

Beim FC Bayern soll sich Trainer Hansi Flick für eine Verpflichtung von Götze ausgesprochen haben, auch mit Herthas Coach Bruno Labbadia gab es angeblich Kontakt. Zudem bestätigte Leverkusen-Coach Peter Bosz, dass der 28-Jährige zu Bayer habe wechseln wollen.

In Eindhoven besitzt Götze einen Vertrag bis 2022. Seinen Wechsel zur PSV bezeichnete der gebürtige Memmniger selbst als "überraschend". Er sei aber "sehr glücklich", fühle sich "sehr willkommen" und freue sich "auf die Reise" mit dem Klub aus der international nur zweitklassigen Eredivisie.

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