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Debüt im vierten Gruppenspiel möglich

Zorc bestätigt CL-Plan des BVB mit Moukoko

12.10.2020 07:30
Youssoufa Moukoko kann erst mit 16 Jahren für den BVB Champions League spielen
© Guido Kirchner via www.imago-images.de
Youssoufa Moukoko kann erst mit 16 Jahren für den BVB Champions League spielen

Im vergangene Woche veröffentlichten Champions-League-Kader von Borussia Dortmund fehlt Mega-Talent Youssoufa Moukoko genauso wie Routinier Marcel Schmelzer. Der erst 15 Jahre alte Angreifer könnte dennoch in Kürze bereits Königsklasse-Luft im Trikot des BVB schnuppern.

Sobald Moukoko seinen 16. Geburtstag feiert, erfüllt er die Regularien der UEFA für eine Meldung über die sogenannte B-Liste. Über diese können die Klubs beliebig viele Spieler nachmelden, die am oder nach dem 1. Januar 1999 geboren wurden und seit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Jahren für ihren Verein spielberechtigt sind.

"Ja es stimmt. Wir werden Youssoufa über die B-Liste für die Champions League anmelden", bestätigte Sportdirektor Michael Zorc die Pläne des BVB gegenüber "Bild".

Aktuell finden sich mit Torhpter Luca Unbehaun und den beiden Offensivspielern Ansgar Knauff und Dominik Wanner drei BVB-Talente auf der B-Liste.

Ab dem 20. November 2020 erfüllt auch Moukoko die Bedingungen für eine Nominierung. Der deutsche U20-Nationalspieler wird dann 16 Jahre alt. Beim BVB spielt er zudem bereits seit 2016.

BVB: Moukoko vor CL-Debüt gegen Brügge?

Sein Debüt auf der ganz großen Bühne des europäischen Fußballs könnte der Youngster somit frühestens beim Heimspiel gegen den belgischen Vertreter FC Brügge feiern, also in  der vierten Partie der Gruppenphase.

Für die Borussen folgen in Gruppe F dann noch ein Vergleich mit Lazio Rom sowie eine Reise zu Zenit St. Petersburg. Sollte man einen der ersten beiden Plätze belegen, geht es mit den K.o.-Duellen weiter.

Trotz seines jungen Alters spielt Moukoko in den Planungen der Borussen bereits eine größere Rolle. Unter anderem verwies BVB-Boss Hans-Joachim Wazke auf den Linksfuß, als diskutiert wurde, warum die Dortmunder auf die Verpflichtung eines Backups für Stoßstürmer Erling Haaland verzichteten.

"Natürlich ist es ungewohnt für mich, in einem Team zu stehen und gar nicht eingesetzt werden zu dürfen. Aber die Zeit bis November werde ich in der U19 nutzen", erklärte Moukoko Ende August im Gespräch mit der "Bild". Im Jugendbereich pulverisierte der Youngster in den vergangenen Jahren sämtliche Tor-Rekorde.

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