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Trübe Aussichten für Hoffenheim und Rom

BVB-Sorgen immer größer: Auch Abwehr-Notnagel verletzt

14.10.2020 10:16
Auch Talent Henri Weigelt wird dem BVB wohl fehlen
© Thomas Bielefeld via www.imago-images.de
Auch Talent Henri Weigelt wird dem BVB wohl fehlen

Bei Borussia Dortmund drückt in der Abwehr derzeit mächtig der Schuh. Dan-Axel Zagadou ist seit Längerem verletzt, Manuel Akanji hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Während derzeit noch völlig offen ist, wann der Schweizer Nationalspieler dem BVB wieder zur Verfügung steht, werden die Defensiv-Sorgen bei den Schwarz-Gelben immer größer.

"Wir sind mit dem Gesundheitsamt im Dialog", sagte Sportdirektor Michael Zorc zu einer Rückkehr von Manuel Akanji am Sonntag gegenüber dem "kicker". Dem Fachmagazin zufolge sei es "keine realistische Annahme", dass Akanji schon am kommenden Samstag im Auswärtsspiel gegen 1899 Hoffenheim in den Kader des BVB zurückkehre. Laut "Ruhr Nachrichten" ist ein Einsatz "höchst unwahrscheinlich".

Logischer Backup für Akanji wäre Lukasz Piszczek, der in der vergangenen Saison regelmäßig ordentliche Leistungen in der Dortmunder Dreierkette ablieferte. Der Pole könnte den rechten Part nehmen dem zentralen Mann Mats Hummels von Akanji übernehmen, Emre Can nach links wechseln.

"Bild" brachte zudem einen Verteidiger aus der U23 des BVB ins Spiel, der den Engpass auffangen könnte. Gemeint ist Henri Weigelt, der im Regionalligateam zuverlässig abräumt und der seit Wochen mit den Profis trainiert.

Ursprünglich war geplant, dass der 22-Jährige im Test gegen den RSC Anderlecht reinschnuppern darf, die Partie wurde aufgrund eines Coronafalls bei den Belgiern jedoch abgesagt.

Damit aber nicht genug: "Ruhr Nachrichten" zufolge verletzte sich Weigelt in der vergangenen Woche im Training am Sprunggelenk. Demnach droht eine Pause von "vier bis sechs Wochen".

Noch prekärer als gegen die TSG Hoffenheim am 4. Spieltag der Bundesliga könnte die Lage beim BVB bezüglich des anstehenden Champions-League-Auftakts gegen Lazio Rom gestalten. Gegen die Römer muss Can zu allem Überfluss gesperrt pausieren. In Dortmund wird man alle Daumen drücken, dass zumindest Akanji in der ewigen Stadt wieder zur Verfügung steht.

BVB: Michael Zorc rechtfertigt Transferpolitik

Ein Versäumnis in der Transferpolitik sieht Sportdirektor Michael Zorc trotz der dünnen Personaldecke derweil nicht. "In dieser Transferperiode ging es uns vor allem um wirtschaftliche Vernunft. Aber wir haben kaderintern Alternativen, um die Ausfälle in der Abwehr zu kompensieren", stellte der 58-Jährige gegenüber "Bild" klar.

Der BVB ist mit sechs Punkten aus den ersten drei Partien ordentlich in die neue Bundesliga-Saison gestartet.

Zwei souveränen Heimsiegen gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) und den SC Freiburg (4:0) steht die überraschende Auswärtsniederlage beim FC Augsburg (0:2) gegenüber.

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