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Von Australien bis Vietnam

Ninja Warrior weltweit: Vier Nationen im Überblick

21.10.2020 12:51
Alix Arndt trat auch in Vietnam im Parcours an
© RTL / Stefan Gregorowius, Ninja Warrior
Alix Arndt trat auch in Vietnam im Parcours an

Nicht nur in Deutschland ist Ninja Warrior ein großer Erfolg, auch weltweit begeistert die Show Millionen von Fans. sport.de blickt auf die internationalen Formate.

Welche Nation ist das Mutterland von Ninja Warrior? Seit wann läuft die Sendung in den USA und in welchen Regionen duellieren sich die Sportler überall im Parcours? Wir stellen vier Länder vor, in denen die Show populär ist.

  • Große Tradition in Japan

Aktuell läuft hierzulande die fünfte Staffel des härtesten Sportparcours'. Deutlich länger ist Ninja Warrior schon in Japan beheimatet. Bereits seit 1997 wird dort die landeseigene Version namens "Sasuke" ausgestrahlt, mittlerweile unter dem Titel "Sasuke Ninja Warrior". Dadurch gilt Japan als Mutterland des Ninja-Sports.

Bislang fanden ganze 37 Staffeln statt. Ähnlich wie bei der deutschen Version müssen die Teilnehmer hintereinander verschiedene Parcours absolvieren. Gelingt ihnen das in der vorgeschrieben Zeit, kommen die Athleten eine Runde weiter.

Im finalen vierten Parcours geht es dann um den Titel. Doch in der langen Geschichte von "Sasuke" meisterten mit Kazuhiko Akiyama, Makoto Nagano, Yuuji Urushihara und Yusuke Morimoto erst vier Kandidaten auch das letzte Hindernis.

Hierbei muss ein Turm in einer vorgegebenen Zeit hochgeklettert werden. Urushihara gelang dies als einziger Teilnehmer gleich zweimal (2010 und 2011). Im Laufe der Staffeln variierten allerdings das Zeitlimit und die Mittel wie beispielsweise die Länge des Seils.

  • Drei Titelträger in den USA

Nicht nur in Japan hat sich die Show mittlerweile fest etabliert, in den USA läuft Ninja Warrior bereits seit 2009. Dabei werden die ersten Runden in drei regionalen Wettkämpfen ausgetragen.

Das große Finale fand zwischen 2012 und 2019 dann auf dem legendären "Las Vegas Strip" statt. In den ersten drei Staffeln reisten die besten Kandidaten hingegen noch zur japanischen Ausgabe.

Den ersten amerikanischen Ninja Warrior gab es 2015. Damals konnte Isaac Caldiero den "Mount Midoriyama" bezwingen und kassierte stolze 1.000.000 US-Dollar. Im selben Jahr triumphierte ebenfalls Geoff Britten. 2019 kam Drew Drechsel als dritter Titelträger hinzu.

2020 wird das Finale übrigens nicht mehr in Las Vegas, sondern in St. Louis stattfinden.

  • Ninja-Hype in Vietnam

Das Ninja Warrior ein internationaler Erfolg ist, zeigt ebenfalls der Blick nach Vietnam. Wie in Japan wird die Sendung im asiatischen Land unter dem Namen "Sasuke" gesendet. Hier fand 2015 die erste Staffel statt.

Dabei teilt sich die Sendung in die Vorrunde und dem Finale auf. Dort müssen die Kandidaten vier Stationen absolvieren, wovon die ersten Beiden sowie die Vierte ein Zeitlimit haben.

In der zweiten Staffel erreichten mit Lê Văn Thực, Nguyễn Phước Huynh und dem US-Amerikaner David Campbell gleich drei Teilnehmer den Gesamtsieg. Da Lê Văn Thực am schnellsten war, gewann der Fitnesstrainer die umgerechnet rund 30.000 Euro.

Generell dürfen in Vietnam auch internationale Sportler an der Sendung teilnehmen. Mit Alix Arndt mischte bei der letzten Ausgabe auch eine Deutsche mit.

  • Erster Sieger in Down Under

2017 debütierte Ninja Warrior ebenfalls in Australien. In den ersten beiden Ausgaben duellierten sich die Sportler im Hafen von Sydney, seit 2019 wird die Sendung im Großraum Melbourne produziert.

2017 und 2018 scheiterten die Ninjas im Finale jeweils spätestens an der zweiten Station. Im Folgejahr kamen immerhin fünf Teilnehmer bis zur dritten Hürde.

So dauerte es bis zur vierten Staffel, bis erstmals ein Ninja Warrior gekürt werden konnte. Ben Polson bewältigte den "Mount Midoriyama" in 25,56 Sekunden. Hierfür kassierte der 27-Jährige das Preisgeld von 400.000 Dollar.

Jannik Kube

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