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Exklusiv: Ninja-Warrior-Teilnehmer im Kurz-Interview

Weitzer: "Ich habe mir meinen Ringfinger ziemlich zerbröselt"

08.10.2020 13:14
Ninja-Doc Uwe Weitzer ist in der 5. Staffel ins Halbfinale geflogen
© TVNOW / Markus Hertrich
Ninja-Doc Uwe Weitzer ist in der 5. Staffel ins Halbfinale geflogen

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Ninja-Doc Uwe Weitzer.

Der Österreicher ist seit der zweiten Staffel bei Ninja Warrior Germany dabei und fiel neben seinen sportlichen Erfolgen auch durch sein Faible für Einhörner auf, das ihm den Spitznamen "Doc Unicorn" beschert hat. Der 36-Jährige arbeitet als Kinderchirurg und war in der aktuellen Staffel bereits in der ersten Vorrundenshow am Start, in der er sich erwartungsgemäß den Einzug ins Halbfinale sichern konnte.

Was ihn an der Show reizt, welcher Moderator im Parcours in seinen Augen die beste Figur abgeben würde und welches Hindernis ihn das Fürchten gelernt hat, verrät Uwe Weitzer in unserer Kurzinterview-Serie.

Du gehörst bei Ninja Warrior ja schon zum Inventar. Was macht für dich den Reiz an der Show aus, wie motivierst du dich Jahr für Jahr zur Teilnahme?

Uwe Weitzer: Sich für die Teilnahme an der Show zu motivieren, könnte einfacher nicht sein! Zum einen ist es der Reiz, diese gewaltigen Hindernisse zu bezwingen. Es ist auch der Weg dorthin, sich im Training zu schinden, alles zu geben, stärker zu sein als der Parcours.

Zum anderen ist es aber auch ein absolut toller Sport, der verbindet, bei dem Kontrahenten gemeinsam trainieren, sich während des Laufs gegenseitig anfeuern, einander vorher vielleicht sogar noch Tipps geben.

Und natürlich ist es auch der Hype um die Sendung: die Massen, die jeden Freitagabend gebannt vorm Fernseher mitfiebern, die Kids, die auch einmal Ninja Warrior werden wollen, für die man selbst als Vorbild wirken kann. Glaubt mir, es könnte nicht einfacher sein!

Welches Hindernis ist dein Angstgegner?

Einen Angstgegner in dem Sinne habe ich eigentlich nicht. Mittlerweile haben mich jedoch ein paar Hindernisse das Fürchten gelehrt. Darunter mit Sicherheit das schlimmste Erlebnis, als mich in Staffel 3 der "Propeller mit Seil" derbe abgeworfen hat.

Ich war viel zu schnell dran und habe mir dabei meinen Ringfinger ziemlich zerbröselt, wovon ich mich bis dato nicht hundertprozentig erholen konnte.

Als Doc Unicorn bist du bei Ninja Warrior Germany einer der auffälligsten Charaktere und auch auf Social Media sehr aktiv. Wirst du zuhause in Österreich oft darauf angesprochen? 

Also wirklich "oft" wäre massiv übertrieben. Aber es kommt durchaus vor, dass ich im Krankenhaus - vorwiegend von Eltern - darauf angesprochen werde, dass sie sich schon wieder auf die nächste Staffel Ninja Warrior freuen würden.

Das ist für mich dann besonders schön, wenn ich Geschichten von umgebauten Kinderzimmern und Vorgärten hören darf.

Was würdest du deinen eigenen Kindern raten, wenn sie irgendwann selbst in den Parcours wollen?

Das, was ich mir selbst auch immer vornehme: möglichst viele Hindernisse in Angriff zu nehmen, sich dabei möglichst nicht zu verletzen und den größten Spaß dabei zu haben. Und vorher natürlich ordentlich Griffkraft zu trainieren - ohne die geht's nämlich leider selten weit!

Wer aus dem Moderatoren-Trio würde es im Parcours denn wohl am weitesten schaffen?

Wahrscheinlich wäre eine Mischung aus allen Dreien ideal: die Leichtigkeit und das Geschick von Jan Köppen, der Wille und die Erfahrung von Frank Buschmann und die Grazie und vor allem das Körpergewicht von Laura Wontorra. So kann im Parcours doch nichts mehr schief gehen!

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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