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Ruhpolding-Absage für Herrmann "unglaublich"

07.10.2020 17:02
Herrmann und Hinz enttäuscht über Absage von Ruhpolding
© Lutz Hentschel via www.imago-images.de
Herrmann und Hinz enttäuscht über Absage von Ruhpolding

Die deutschen Top-Biathletinnen Denise Herrmann und Vanessa Hinz haben die Absage ihres Heim-Weltcups in Ruhpolding mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

"Es ist unglaublich, weil Ruhpolding gehört einfach dazu", sagte Herrmann am Mittwoch enttäuscht. Am Montag hatte der Weltverband IBU weitere Anpassungen am Wettkampf-Kalender vorgenommen und die beiden deutschen Weltcups in Oberhof (7. bis 10. und 13. bis 17. Januar) zusammengelegt.

"Es ist unser Wohnzimmer", sagte Herrmann, Weltmeisterin von 2019, in einer Medienrunde. Sie sei "natürlich schon traurig". Allerdings habe sie in Oberhof "auch gute Erfahrungen gemacht, die Strecke liegt mir sogar besser", sagte die Gesamtweltcup-Dritte der Vorsaison: "Aber Ruhpolding ist emotional eine ganz andere Sache."

Auch Vizeweltmeisterin Hinz trauerte um den Weltcup-Klassiker. "Ich bin enttäuscht, es ist mein Heim-Weltcup", sagte die 28-Jährige. Allerdings sei sie einfach nur "froh", dass die Weltcups überhaupt stattfinden. 

Eine Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern werde auf Basis der jeweils geltenden Regelungen der regionalen Gesundheitsbehörden bezüglich der Corona-Situation getroffen. In Oberhof, wo 2023 eine WM stattfinden soll, hatten die Organisatoren zuletzt ihre Hoffnung auf eine Veranstaltung mit 10.000 Zuschauern pro Wettkampftag geäußert.

Die Weltcup-Saison der Biathleten startet am 28. November im finnischen Kontiolahti. Der Saisonhöhepunkt steigt in Pokljuka: Dort ist vom 10. bis 21. Februar 2021 die WM geplant.

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