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Keine Tickets für Anhänger aus Hamm und Remscheid

Bestätigt: BVB schließt Fans aus Corona-Hotspots aus

29.09.2020 14:37
Keine BVB-Tickets für Fans aus Hamm und Remscheid
© Inderlied/Kirchner-Media via www.imago-images.de
Keine BVB-Tickets für Fans aus Hamm und Remscheid

Borussia Dortmund passt vor dem zweiten Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg die Richtlinien für die Ticketvergabe an. BVB-Fans aus Corona-Hotspots in NRW wie Hamm können keine Karten mehr bekommen.

Bei 94,9 lag die vom RKI für Hamm ausgewiesene Sieben-Tage-Inzidenz am Montagmittag, das entspricht 170 Neuinfizierten mit dem Coronavirus in den letzten sieben Kalendertagen. Die kreisfreie Stadt am Nordostrand des Ruhrgebiets liegt damit weiter deutlich über der Inzidenz-Grenze von 50 und gilt damit auch offiziell nach wie vor als ein Hotspot der Pandemie.

Für BVB-Anhänger aus Hamm, aber auch aus Remscheid im Bergischen Land (Inzidenz von 72,1 am Montag), hat das bittere Konsequenzen: Sie können aktuell nicht darauf hoffen, eines der begehrten Tickets für ein Heimspiel ihres Lieblingsvereins zu ergattern.

Zwar sind Stand jetzt auch für die Partie gegen Freiburg am Samstag (15:30 Uhr) sogar 11.500 Zuschauer im Signal Iduna Park zugelassen. Der BVB hat aber nach dem ersten Heimspiel gegen Gladbach (3:0) Anpassungen in Bezug auf die Ticketvergabe vorgenommen.

BVB-Fans "sehr verständnisvoll"

75 Prozent der Zuschauer müssen weiterhin ihren Wohnsitz in Dortmund haben, die restlichen 25 Prozent gehen an Zuschauer aus NRW.

Zudem richtet sich der Fokus bei der Zuteilung der Karten nun darauf, wie hoch die aktuellen Infektionsraten in den Wohnorten und Landkreisen der Ticket-Bewerber seien. Nur Fans, "die nicht aus Hoch-Inzidenz-Regionen kommen", könnten auf Karten hoffen, erklärte Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau gegenüber den "Ruhrnachrichten". Menschen aus Hamm und Remscheid sind vor diesem Hintergrund aktuell außen vor.

Dem Blatt zufolge will der BVB gegen Freiburg die Maskenpflicht auf den Zuwegen zum Stadion stärker in den Fokus rücken sowie technische Probleme bei den Einlasskontrollen beseitigen. "Die strenge Personalisierung der Tickets bleibt bestehen. Wir müssen sicherstellen, dass in einem Infektionsfall nachverfolgbar bleibt, wer neben wem gesessen hat", sagte Geschäftsführer Carsten Cramer.

Auch den Ein- und Auslass zu festen Zeitfenstern werde der BVB "genauso erneut anwenden". Cramer lobte die BVB-Fans nach den Eindrücken vom Gladbach-Spiel als "sehr verständnisvoll".

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