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Überraschendes 0:2 des BVB beim FC Augsburg

Zorc moniert: "Wir haben Probleme, wenn ..."

28.09.2020 15:18
Unzufrieden mit der Leistung des BVB: Michael Zorc
© Inderlied/Kirchner-Media via www.imago-images.de
Unzufrieden mit der Leistung des BVB: Michael Zorc

Bereits am zweiten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison musste Borussia Dortmund die erste Niederlage einstecken. Das überraschende 0:2 (0:1) beim FC Augsburg erinnerte nicht nur Sportdirektor Michael Zorc an so manche Partie des BVB in jüngerer Vergangenheit.

"Es ist das Spiel eingetreten, vor dem wir gewarnt und das wir in den vergangenen Jahren das eine oder andere Mal in ähnlicher Form gesehen hatten", sagte Zorc am Sonntag gegenüber der "WAZ". "Wir haben Probleme, wenn wir auf solche extrem tiefstehenden Gegner treffen, die dann auch noch körperlich extrem robust sind und das gut machen. Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, haben aber nicht die richtigen Mittel angewendet."

Der 58-Jährige monierte, der BVB hätte "mehr Spieltempo benötigt. Wenn der Gegner so massiv verteidigt, musst du sehr schnell verlagern, direkt spielen, das Tempo hochhalten, bis sich eine Lücke auftut."

Schon im Spielaufbau seien die Dortmunder "zu langsam" gewesen - eine schlechte Voraussetzung angesichts der Spielweise der Augsburger. "Die standen so massiert, da kannst du nicht im Zentrum durch fünf Leute durchdribbeln. Da musst du den Ball einfach deutlich schneller laufen lassen."

BVB in der ersten Halbzeit "okay", in der zweiten "nicht zufriedenstellend"

Die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit, als Felix Uduokhai per Kopf (40.) zur Führung für die Gastgeber traf, bezeichnete Zorc als "okay".

"Wir haben die ersten Chancen allerdings nicht genutzt, dann ist Augsburg immer mehr über die Zweikämpfe gekommen, hat die wichtigen Zweikämpfe gewonnen – und wir konnten uns lange keine Chancen mehr erspielen. Das ist sehr ärgerlich", resümierte das BVB-Urgestein.

Die zweite Hälfte sei dann "nicht zufriedenstellend" gewesen, kritisierte Zorc. "Nach dem 0:1 wurde Augsburg noch selbstbewusster, hat seine Chance gewittert." Ausgerechnet der Ex-Schalker Daniel Caligiuri (54.) stellte dann den Endstand her.

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