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Ex-Nationalspieler "enttäuscht" vom BVB

Effenberg rät Schalke zu Neururer

27.09.2020 21:31
Spricht über FC Schalke 04 und BVB: Stefan Effenberg
© Jan Huebner/Bywaletz via www.imago-images.de
Spricht über FC Schalke 04 und BVB: Stefan Effenberg

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Cheftrainer David Wagner legt Stefan Effenberg dem FC Schalke 04 einen alten Bekannten ans Herz. Vom BVB zeigte sich der Ex-Nationalspieler enttäuscht.

"Am besten für Schalke wäre nun eine Interimslösung - und da kommt mir tatsächlich auch der Name Peter Neururer in den Sinn: Es muss nun einer kommen, der den Verein in- und auswändig kennt", schrieb Effenberg in seiner "Sport1"-Kolumne. 

Der heutige TV-Experte ergänzte: "Es ist nicht immer nur der Trainer, der Schuld hat - das sportliche Umfeld gehört auch dazu. In meinen Augen müssen die zur Verantwortung gezogen werden, die für die Kaderzusammenstellung verantwortlich sind."

Effenberg nannte in diesem Zusammenhang Schalkes ebenfalls nicht mehr unumstrittenen Sportvorstand Jochen Schneider, "auch wenn die Entscheidung, Wagner zu entlassen, zum jetzigen Zeitpunkt die richtige war".

Stefan Effenberg "enttäuscht" vom BVB

Ein "Nachspiel" forderte der frühere Gladbach- und Bayern-Profi für die Spuk-Attacke von Schalkes Ozan Kabak bei der 1:3-Heimniederlage gegen Werder Bremen. "So etwas mögen wir Fußballer gar nicht – einen Ellbogen mal abkriegen oder so, okay. Aber Spucken, das geht gar nicht."

Effenberg äußerte sich auch zur überraschenden 0:2-Pleite des BVB und zeigte sich "enttäuscht" vom vermeintlichen Titel-Kandidaten. "Das war ein Rückschlag. Das Problem gegen Augsburg war dieses Klein-Klein, da haben sie sich nicht gut angestellt, das werden sie noch häufiger kriegen. Es kommen in dieser Saison sicher noch andere Teams, die so kompakt gegen Dortmund auftreten."

In solchen Situation müsse beim BVB "mehr über Außen kommen, auch wenn sie mit Erling Haaland jemanden haben, der sich im Zentrum ja so schlecht nicht anstellt", erklärte Effenberg. Kritik an Trainer Lucien Favre kommt für den 52-Jährigen allerdings zu früh. Der Schweizer sei "nach wie vor der richtige Mann" für den BVB.

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