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"Müssen realistisch bleiben"

Red Bull schreibt WM-Titel 2020 endgültig ab

25.09.2020 12:31
Max Verstappen und Helmut Marko: Der Glaube an den WM-Titel schwindet
© HOCH ZWEI/Pool/Getty Images, getty
Max Verstappen und Helmut Marko: Der Glaube an den WM-Titel schwindet

Das war's, meint Helmut Marko. Der Red-Bull-Sportchef glaubt nicht mehr an eine Titelchance in der Formel-1-Saison 2020. Zu groß sei vor dem zehnten Rennen des Jahres der Abstand seines Fahrers Max Verstappen auf WM-Tabellenführer Lewis Hamilton. Deshalb sagt Marko bei 'krone.at': "WM-Titel, adieu!"

Bei einem Rückstand von derzeit 80 Punkten von Verstappen auf Hamilton müsse man "realistisch bleiben", erklärt Marko. Seine These: Red Bull hätte in Mugello "gewinnen können, fast müssen", um sich noch eine Restchance auf den Titel zu wahren. Das ist aber nicht passiert, und die Aussichten für Sotschi am Wochenende seien nicht besonders gut.

"Sotschi ist Mercedes-Land", meint Marko. "Das heißt, wir müssen uns auf Platz drei konzentrieren, aber selbst das wird schwierig genug gegen die anderen Mercedes-getriebenen Autos."

Immerhin sei es Red-Bull-Partner Honda gelungen, die Antriebsprobleme aus Mugello zu analysieren. "Man glaubt, die Ursache für die Elektronikprobleme gefunden zu haben", sagt Marko.

Unabhängig davon setzt Honda bei Pierre Gasly und Daniil Kvyat von AlphaTauri und auch bei Verstappen komplett neue Antriebsstränge ein - planmäßig und damit ohne Strafe. "Das hat nichts mit den Problemen bei Verstappen in Mugello zu tun", versichert der Hersteller.

Verstappens Teamkollege Alexander Albon werde "zu einem späteren Zeitpunkt" ebenfalls einen frischen Antrieb erhalten.

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