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Bayer Leverkusen geht leer aus

Medien: BVB lehnt Anfrage für Brandt ab

01.10.2020 08:10
Wechselte 2019 von Bayer Leverkusen zum BVB: Julian Brandt
© Laci Perenyi via www.imago-images.de
Wechselte 2019 von Bayer Leverkusen zum BVB: Julian Brandt

Bei Borussia Dortmund zählt Julian Brandt aktuell nicht zum unumstrittenen Stammpersonal. Abgeben will der BVB den Nationalspieler aber offenbar nicht, obwohl sein Ex-Klub Bayer Leverkusen eine Rückholaktion plante.

"Vorsichtig" habe Leverkusen in diesem Sommer in Dortmund wegen Brandt vorgefühlt, vermeldete kürzlich bereits "Sport1", sich aber eine "recht klare Absage" des BVB eingehandelt.

Der "kicker" berichtet nun ebenfalls von einer erfolglosen Anfrage der Rheinländer. Diese hatten Brandt wohl als eine mögliche Option für die Nachfolge von Kai Havertz auf dem Zettel.

Tatsächlich sieht sich der 24-Jährige, der erst 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer zum BVB gewechselt war, im Dortmunder Luxus-Kader einer großen Konkurrenz gegenüber.

Auf Brandts Lieblingsposition, der Acht, stehen die Aktien von Neuzugang Jude Bellingham derzeit sehr gut. Der 17-Jährige zahlte das Vertrauen von Trainer Lucien Favre mit überwiegend starken Leistungen zurück. Auf der Zehn stehen der ebenfalls erst 17 Jahre alte US-Amerikaner Giovanni Reyna sowie der wiedergenesene Kapitän Marco Reus in der Hierarchie vor Brandt.

BVB: Erstes Jahr für Julian Brandt war "schwierig"

Die beim Ex-Leverkusener ohnehin nicht sonderlich beliebte Rolle des Flügelstürmers gibt es in Favres zuletzt bevorzugten 3-5-2 nicht, in vorderster Front gibt es kein Vorbeikommen an Jadon Sancho und Erling Haaland. Und auf der Sechs, wo Brandt trotz seiner eher offensiven Denkweise in der letzten Saison auch zeitweise agierte, ist Axel Witsel unantastbar.

So kam Brandt in der ersten Runde des DFB-Pokals beim MSV Duisburg (5:0), beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) und am zweiten Spieltag in Augsburg (0:2) zusammengerechnet lediglich 75 Minuten zum Einsatz. Nur bei der 2:3-Pleite beim FC Bayern im Supercup schaffte er es in die Startelf.

Unter dem Stricht zu wenig Spielzeit für die Ansprüche des gebürtigen Bremers, der im Sommer-Trainingslager in Bad Ragaz gegenüber "Sport1" zugab, auch sein erstes Jahr beim BVB sei "schwierig" gewesen.

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