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Trainer des FC Schalke 04 in der Kritik

Siegen oder Fliegen? Wagner angeblich vor "Endspiel"

21.09.2020 10:15
David Wagner ist beim FC Schalke schwer angezählt
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
David Wagner ist beim FC Schalke schwer angezählt

Beim FC Schalke brennt der Baum - mal wieder bzw. immer noch. Seit der Rückrunde 2019/20 ist bei den Königsblauen keine Ruhe eingekehrt. Das 0:8 gegen den FC Bayern hat die Rufe nach einer Ablösung von Trainer David Wagner wieder lauter werden lassen. Das ist offenbar auch den Klubchefs nicht entgangen.

Die Zeit von David Wagner beim FC Schalke könnte sich schneller als erwartet dem Ende zuneigen. Informationen der "Bild" zufolge wachsen vor allem in der Chefetage der Knappen die Zweifel am Trainer. 

Sowohl Kaderplaner Michael Reschke als auch einige Mitglieder des Aufsichtsrat sind demnach der Ansicht, dass die starke Hinrunde der vergangenen Saison nur ein Ausrutscher war, Wagners "wahres Gesicht" dagegen in der Rückrunde offenbart wurde. 

Es heißt, aus der Chefetage soll Sportchef Jochen Schneider bereits der Appell erreicht haben, einen Nachfolger für David Wagner zu suchen. Zu den Kandidaten, die Wagner beerben könnten, gehört laut "Bild" unter anderem der Ex-Mainz-Trainer Sandro Schwarz.

FC Schalke 04: Mannschaft wirft Wagner Fehler vor

Doch nicht nur in der Chefetage, auch innerhalb der Mannschaft soll der Trainer seinen Kredit bereits verspielt haben. Taktische Defizite auf der fachlichen und Unglaubwürdigkeit auf der menschlichen Seite werden Wagner nach "Bild"-Informationen zur Last gelegt.

Grund für die Kritik: Wagner soll sich bei Mark Uth, Sebastian Rudy und Nabil Bentaleb "extrem einschmeicheln", obwohl er es war, der das Trio in der vergangenen Saison noch vom Hof jagte. 

Sollte der FC Schalke auch das zweite Saisonspiel gegen Werder Bremen in den Sand setzen, sei der 48-Jährige kaum noch zu halten, spekuliert "Bild" auf das vorzeitige Ende der Amtszeit des Trainers.

Ob die Königsblauen bereits einen neuen Trainer suchen, ist Stand heute noch Gegenstand von Spekulationen. Klar ist, dass 17 Spiele in Folge ohne Sieg keine Bewerbung für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sind - und die meisten Trainer wohl schon den Job gekostet hätten.

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