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"Prioritäten sind klar"

Tuchel schlägt Alarm: "Team wird kleiner und kleiner"

20.09.2020 08:17
Thomas Tuchel und PSG haben einen schweren Saisonstart hinter sich
© Federico Pestellini via www.imago-images.de
Thomas Tuchel und PSG haben einen schweren Saisonstart hinter sich

Drei Spiele, zwei Niederlagen, ein glücklicher Last-Minute-Sieg und Ärger um die Superstars: Bei Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain herrscht schon jetzt Alarmstufe Gelb. Das weiß auch Trainer Thomas Tuchel, der seinen Klub nun überdeutlich in die Pflicht genommen hat.

Trotz des "Beinahe-Triples" in der vergangenen Saison stehen Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain schon wenige Wochen nach dem Beginn der neuen Spielzeit unter Druck. Die Leistungen auf dem Platz stimmen (noch) nicht, die Superstars Neymar und Mbappé sorgen für Ärger außerhalb des Platzes und selbst auf dem Transfermarkt ist für den reichen Scheich-Klub derzeit keine Lösung in Sicht.

Thomas Tuchel weiß um die Brisanz der aktuellen Situation und forderte von seinem Sportdirektor nun endlich Verstärkungen. "Wir müssen Gas geben. Es ist immer das Ziel, mit dem Beginn einer Meisterschaft eine Mannschaft zu haben, die bereit ist. Wir müssen uns beeilen", schlug Tuchel angesichts der angespannten Personallage Alarm.

"Das Team wird kleiner und kleiner"

Dem ehemaligen BVB-Trainer fehlten zuletzt nicht nur Neymar und Mbappé. Auch Ersatz für die abgewanderten Thiago Silva, Thomas Meunier, Edinson Cavani und Tanguy Nianzou ist nicht in Sicht. Dazu fällt mit Juan Bernat ein weiterer Leistungsträger jetzt auch noch länger aus.

"Wir brauchen einen Stürmer, einen Innenverteidiger und einen Mittelfeldspieler. Wir müssen die Spieler ersetzen, die gegangen oder gerade verletzt sind. Das ist die Herausforderung", forderte Tuchel unmissverständlich Taten auf dem Transfermarkt. Ob der Klub seine Wünsche erfüllen könne, wisse er jedoch nicht, ergänzte der Trainer.  

"Das Team wird durch Verletzungen und Sperren kleiner und kleiner", klagte Tuchel, der sich gleichzeitig auch selbst in die Pflicht nahm: "Natürlich ist es auch mein Job, Lösungen zu finden und das Team vorzubereiten. Ich habe Vertrauen in die Spieler, die da sind."

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