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Hannover 96 feiert Start nach Maß

19.09.2020 14:58
Hannover 96 setzte sich gegen den KSC durch
© Joachim Sielski via www.imago-images.de
Hannover 96 setzte sich gegen den KSC durch

Hannover 96 hat an die starke Rückrunde in der vergangenen Saison angeknüpft und einen Start nach Maß in die neue Spielzeit der 2. Fußball-Bundesliga hingelegt.

Gegen den Karlsruher SC gelang ein verdienter 2:0 (1:0)-Erfolg. Kapitän Dominik Kaiser (25.) und der eingewechselte Linton Maina (85.) erzielten die Tore für den Traditionsklub von der Leine. "Die Null stand heute, wir können einiges Positive rausnehmen", sagte Kaiser bei "Sky".

In der 28. Minute wurde einem Kopfballtreffer von Marco Djuricin zum vermeintlichen 1:1 wegen eines Offensivfouls nach Videobeweis zu Recht die Anerkennung verweigert. Djuricin (45.+2) scheiterte außerdem am gut reagierenden 96-Keeper Michael Esser. Hannovers Marvin Ducksch (53.) vergab die Großchance zum 2:0. Der zweite Treffer fiel kurz vor Schluss nach einem Konter.

Unter Trainer Kenan Kocak hatten die Niedersachsen in der vergangenen Saison in der Rückserie aufgetrumpft und noch mit acht Siegen den sechsten Tabellenplatz belegt.

Aufregung um KSC-Profi Hofmann

Die Partie gegen den KSC konnte vor 500 Zuschauern in der HDI Arena stattfinden. Die Anpassung der niedersächsischen Corona-Verordnung durch die Landesregierung kann erst in der kommenden Woche erfolgen, sodass die Hannoveraner eine Belegung des Stadions mit 20 Prozent der Kapazität noch nicht durchführen konnten. Für Hannover gilt die neue Regelung demnach erst am dritten Spieltag zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (3. Oktober).

Aufregung gab es vor dem Spiel um den wechselwilligen Karlsruher Philipp Hofmann, der nicht zum Einsatz kam. "Er hat uns mitgeteilt, dass er sich nicht imstande sieht zu spielen. Es gibt ein Angebot von Union Berlin", erläuterte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer bei "Sky". Wenn sich der Profi mental wieder bereit fühle, "dann wird er auch wieder spielen", so Kreuzer. Im Augenblick sei die Offerte der Köpenicker nicht lukrativ genug, so der Ex-Bayern-Profi.

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