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"Habe noch nie gegen so große Verteidiger gespielt"

Werner: Das unterscheidet Bundesliga und Premier League

18.09.2020 09:58

Mit einem 3:1-Sieg hat das Abenteuer Premier League für Timo Werner am 1. Spieltag begonnen. Der Nationalspieler wusste bei seinem Debüt für den FC Chelsea durchaus zu überzeugen. Dabei erlebte der 24-Jährige erstmals hautnah, wie sehr sich das Spiel in der englischen Liga von dem in der Bundesliga unterscheidet. 

"Ich denke, dass der englische Fußball sehr schnell ist, schneller als der deutsche Fußball", nannte Werner im "Independent" einen der Unterschiede zwischen Bundesliga und Premier League.

Ein weiterer Unterschied in Werners Augen: "Es gibt viele verschiedene Spiel-Stile." In der Bundesliga sei er mit Leipzig auf zehn oder zwölf Mannschaften getroffen, die tief in der eigenen Hälfte gestanden haben. In der Premier League erwartet der Nationalspieler dagegen mehr Gegner, die hoch Anlaufen und Pressen.

Ob er am Ende in England mehr Chancen als in Deutschland bekommen werde, hänge letztlich von der Art und Weise ab, wie der FC Chelsea auftreten werde, sagte Werner. Der Plan sehe dabei wie folgt aus: "Wir wollen den Ball und verschiedene Systeme spielen, viel Ballbesitz haben und variabel sein."

Einen weiteren Unterschied zwischen der deutschen und englischen Liga nannte Werner bereits nach dem Saisonauftakt gegen Brighton, als er am "Sky"-Mikrofon erklärte: "Die Premier League ist anders. Ich habe noch nie gegen so große und so massive Verteidiger gespielt. Mit hat es viel Spaß gemacht, weil ich viel Platz für meine Läufe hatte."

Werner: Rüdiger hat mich vom Wechsel überzeugt

Dass er sich trotz zahlreicher Angebote für den FC Chelsea entschieden hat, hat der Klub auch und vor allem Antonio Rüdiger zu verdanken, verriet Werner. "Er hat eine andere Sicht auf den Trainer. Er gehört zum Team, kann mir was über die Mannschaft, den Staff, die Mitspieler und die Stimmung sagen. Er weiß, ob die Leute gut miteinander auskommen", erklärte der Stürmer, über was er mit Rüdiger vor seinem Wechsel sprach.

"Er meinte, es macht Spaß hier zu spielen. Dass es ein großer Klub ist, der gewinnen will und auch gewinnen kann", so Werner über den finalen Pitch des Abwehrspielers, der für den Wechsel "sehr wichtig" war, wie Werner zugab.

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