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Rebellion knüpft Bahrain-Start an Bedingungen

16.09.2020 19:58
Ob der R13 von Menezes/Nato/Senna auch in Bahrain fährt, hängt von Le Mans ab
© Mario Cantu via www.imago-images.de
Ob der R13 von Menezes/Nato/Senna auch in Bahrain fährt, hängt von Le Mans ab

Mit den Fahrern Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato hat das private LMP1-Team Rebellion in der laufenden Saison 2019/20 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bislang zwei Rennen gewonnen. Nach dem Sieg im November 2019 in Schanghai folgte im Februar 2020 ein zweiter in Austin.

Wenige Tage vor dem Austin-Triumph aber gab Rebellion bekannt, sich zum Saisonende zurückzuziehen. Als Saisonfinale waren im ursprünglichen WEC-Kalender 2019/20 die 24 Stunden von Le Mans im Juni vorgesehen. Aufgrund der coronabedingten Umbauten des Kalenders findet das 24-Stunden-Rennen aber erst am kommenden Wochenende statt und die 8 Stunden von Bahrain am 14. November sind das neue Saisonfinale.

Für Rebellion ist das mit Konsequenzen verbunden. "Sollte es keine Chance mehr geben, den Titel zu gewinnen, werden wir nicht in Bahrain antreten, weil das mit zusätzlichen Kosten verbunden ist", bemerkt Rebellion-Geschäftsführer Calim Bouhadra im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und nennt zwei Gründe.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass wir für Sebring schon alles bezahlt hatten und dann wurde das Rennen abgesagt", spricht der Rebellion-Geschäftsführer auf die ersatzlose Streichung des eigentlich für März geplant gewesenen 1.000-Meilen-Rennnens in den USA an. Der andere Grund: "Wir haben gesagt, dass wir zum Saisonende aufhören und das Saisonende war für Le Mans, das beste Rennen des Jahres, geplant."

"Sollten wir Le Mans gewinnen ..."

Eine letzte Chance auf einen Bahrain-Start sieht Bouhadra aber noch. "Sollten wir Le Mans gewinnen und im Titelkampf genügend Punkte haben, werden wir sicherlich in Bahrain fahren", stellt er in Aussicht. Ob es dazu kommen wird, müssen die 24 Stunden von Le Mans am Samstag/Sonntag zeigen.

Aktuell hat das Rebellion-Trio Menezes/Nato/Senna 28 Punkte Rückstand auf das in der WEC-Gesamtwertung führende Toyota-Trio Conway/Kobayashi/Lopez. Bei den verbleibenden zwei Saisonrennen sind maximal noch 90 Punkte zu holen, aufgrund der unterschiedlichen Renndistanz aber nur 39 in Bahrain, in Le Mans hingegen 51.

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