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Fan-Rückkehr? BBL-Boss zurückhaltend

16.09.2020 12:50
Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball Bundesliga GmbH (BBL)
© dpa
Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball Bundesliga GmbH (BBL)

Der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga, Stefan Holz, bewertet den Beschluss der Bundesländer zur Teil-Rückkehr von Zuschauern in die Hallen positiv.

"Das ist ein erster Schritt zurück in eine Normalität unter Corona-Bedingungen", sagte Holz der "Deutschen Presse-Agentur".

Die sechswöchige Testphase betreffe den Basketball allerdings nur bedingt. "Wir können da nur wenig beitragen, weil wir wenige Spiele haben", sagte Holz. "Wir haben einige Pokalspiele im Oktober, der Ligabetrieb beginnt aber erst am 6. November und damit nach der Testphase."

Eine Prognose, wie es zu Beginn der Saison in der höchsten deutschen Basketball-Spielklasse aussehen könnte, wollte Holz nicht abgeben.

"Wie es nach der Testphase weitergeht, müssen wir abwarten. Erstmal muss diese wissenschaftlich begleitete Testphase funktionieren", sagte er und bezeichnete den Test als "Vertrauensvorschuss".

Die Basketball-Klubs sind genau wie die Vereine im Handball und Eishockey deutlich stärker von Zuschauereinnahmen abhängig als die großen Fußballklubs.

Holz machte diesbezüglich klar: "Mit 20 Prozent Hallenauslastung verlieren die Vereine bei einem Heimspiel tendenziell Geld. Wir werten es als einen positiven Startpunkt. Als Dauerzustand wäre das schwierig."

Am 15. September hatten sich die Bundesländer auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Fußballstadien und Sporthallen geeinigt.

In der Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität erlaubt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden.

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