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Klartext zu Gerüchten um PSG-Wechsel

Hernández schließt Abgang vom FC Bayern nicht aus

13.09.2020 15:12
Spielt seit 2019 beim FC Bayern: Lucas Hernández
© SVEN SIMON/Frank Hoermann/POOL
Spielt seit 2019 beim FC Bayern: Lucas Hernández

Weltmeister und Rekord-Einkauf Lucas Hernández schließt einen Wechsel nicht aus, wenn er auch mittelfristig nicht über die Reservistenrolle beim FC Bayern München hinauskommt.

"Ich bin gerade erst hierhin gewechselt und mein Vertrag läuft noch vier Jahre. Aber es wird von der kommenden Saison abhängen. Wenn es weiterhin so kompliziert sein sollte, werde ich sehen", sagte Hernández in einem "Téléfoot"-Interview.

Es sei sein Charakter "zu arbeiten und weiter zu machen", ergänzte der Abwehrspieler, der im vergangenen Sommer für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid nach München gewechselt war und bislang auch verletzungsbedingt nur 25 Pflichtspiele für den FC Bayern absolvierte. "Ich will mir wieder einen Stammplatz erkämpfen."

Sein aktueller Status als Ersatzspieler sei für ihn "nicht einfach", klagte Hernández. "Es ist meine Mentalität, dass ich immer spielen will." Er versuche "im Training alles zu geben", sagte der 24-Jährige, "so dass der Trainer sieht, dass er auf mich zählen kann."

FC Bayern: Lucas Hernández spricht über PSG-Gerüchte

Deutliche Worte fand Hernández zum angeblichen Interesse von Bayerns Champions-League-Finalgegner Paris Saint-Germain. "Das sind Gerüchte. Ich selbst hatte keinen Kontakt zu PSG, auch mein Berater nicht."

Zuletzt hieß es in einem Bericht von "RMC Sport", PSG-Superstar Kylian Mbappé wolle Hernández in die französische Hauptstadt locken. Der 21-Jährige habe die zurückliegende Länderspielpause genutzt, um Hernández im Rahmen der Nations-League-Spiele von einem Transfer nach Paris zu überzeugen.

"footmercato" hatte zuvor gar vermeldet, Hernández und PSG seien sich über einen Wechsel bereits fast einig.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge betonte zuletzt, dass die Münchner keinen Verkauf von Hernández planen. "Wir werden ihm die Chance geben, seine Klasse im nächsten Jahr zu zeigen", sagte der 64-Jährige zu "Sport 1".

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