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Wolfsburger Pokalsieg nur Teil der Vorbereitung

13.09.2020 11:13
VfL Wolfsburg will in die Europa League
© Susanne Hübner, Susanne Huebner via www.imago-imag
VfL Wolfsburg will in die Europa League

Für den VfL Wolfsburg war der 4:1-Sieg gegen die Regionalliga-Amateure von Union Fürstenwalde kaum mehr als ein letzter Test unter Wettkampfbedingungen vor dem Auftakt der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag.

Beim Schlusspfiff nickte Oliver Glasner nur kurz, dann war der 4:1 (2:1)-Erfolg des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten Union Fürstenwalde auch schon fast abgehakt. "Dieses Spiel war eines der letzten Teile der Vorbereitung", sagte der VfL-Coach mit festem Blick auf den Einstieg der Niedersachsen in die Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League.

Bereits am Donnerstag (20:00 Uhr) müssen sich die Norddeutschen in Tirana auf dem Weg in die nächste Runde gegen den letztjährigen albanischen Pokalsieger FK Kukesi behaupten. Dort allerdings sollten die Schützlinge des Österreichers weniger schludrig mit ihren Einschussmöglichkeiten umgehen.

Dies war definitiv die wichtigste Erkenntnis aus dem unspektakulären Sieg ohne Zuschauer gegen den brandenburgischen Pokalsieger. Der Amateurverein hatte wegen der nur mit großem Aufwand umsetzbaren aktuellen Hygienevorschriften auf sein Heimrecht verzichtet und war in der kleinen Wolfsburger Arena angetreten.

"Das Kreieren der Chancen war gut"

"Das Kreieren der Chancen war gut. Aber wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen. Was wir mit unseren Torchancen gemacht haben, war mangelhaft, manchmal sogar fahrlässig", kritisierte Glasner. Erst nach einer Stunde war der Widerstand des Außenseiters weitgehend gebrochen.

Der Pflichtsieg gegen Fürstenwalde war nicht nur das i-Tüpfelchen auf den 75. Geburtstag des Klubs, sondern auch der Auftakt zu einer Terminhatz bis Weihnachten, im Maximalfall stehen für den VfL noch 23 Partien an. Denn wie im Vorjahr ist in der Europa League zumindest das Erreichen der Gruppenphase das Minimalziel.

Torjäger Wout Weghorst indes will mehr erreichen. "Aus meiner Sicht sind wir einen Schritt weiter, da wird die Gruppenphase nicht reichen", sagte der Niederländer.

Glasner setzt seinen Schwerpunkt auf ein anderes Ziel: "Wir wollen uns zum dritten Mal hintereinander für Europa qualifizieren. Das hat der VfL noch nie geschafft."

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