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Wacklige Eintracht entgeht Blamage: "Hauptsache weiter"

13.09.2020 10:58
© via www.imago-images.de

Eintracht Frankfurt musste bei 1860 München gehörig zittern. Trainer Adi Hütter hatte dennoch guten Grund zur Freude.

Den wackeligen Saisonauftakt seiner Pokal-Experten wollte Adi Hütter nicht überbewerten. "Im Pokal bringt es nichts, schön zu spielen und dann auszuscheiden. Die erste Runde ist nicht immer einfach", sagte Eintracht Frankfurts Trainer nach dem 2:1 (0:0) beim mutigen Drittligisten 1860 München nüchtern.

Ein erneutes Aus in der ersten Pokalrunde wollte Hütter unbedingt vermeiden. Vor zwei Jahren scheiterte er in seinem zweiten Pflichtspiel auf der Eintracht-Bank noch beim Regionalligisten SSV Ulm.

"Es ist das erste Spiel, Pokal", sagte der Österreicher, da gehe es "einfach darum, eine Runde weiterzukommen, das ist uns gelungen".

Pflicht erfüllt, die Art und Weise abgehakt. Denn in München musste der Pokalsieger von 2018 und Halbfinalist der Vorsaison gehörig zittern, und hatte Glück, dass die bissigen Löwen ihre Chancen nicht nutzten. "Kompliment an 1860, sie haben es gut gemacht, uns vor Probleme gestellt", sagte Hütter.

Nur dank eines kurzen Zwischensprints nach dem Seitenwechsel und den Toren des Stürmerduos Andre Silva (51.) und Bas Dost (56.) durften sich die Hessen über das Weiterkommen freuen. "Spielerisch hatten wir unsere Momente", betonte Hütter, auch wenn es natürlich noch viel zu verbessern gebe.

Vielen Ballverluste, Fehlpässe und defensive Wackler

Dazu gehören vor allem die vielen Ballverluste, Fehlpässe und defensiven Wackler. Nach dem Anschlusstreffer von Philipp Steinhart (78., Foulelfmeter) wurde es im leeren Grünwalder Stadion noch einmal spannend.

Keine Fans, das freute zumindest kurzfristig auch Eintracht-Abwehrchef Martin Hinteregger: "Glücklicherweise war das Stadion leer, sonst wäre es nochmal richtig rund gegangen", sagte der österreichische Nationalspieler der "ARD", "da hätte die Hütte gebrannt".

Die Eintracht blieb aber cool, und darf sich zum Bundesliga-Start gegen Arminia Bielefeld am Samstag auf die Unterstützung der eigenen Fans freuen. 6500 Zuschauer dürfen gegen den Aufsteiger dabei sein.

"Dass der erste Schritt in die richtige Richtung getan wird, freut mich sehr", sagte Hütter, der gegen die Arminia "ein anderes Spiel" erwarte.

Und Torjäger Dost brachte es nach dem Pokalfight gegen 1860 auf den Punkt: "Hauptsache, wir sind weiter und können mit Rückenwind in die Bundesliga starten."

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