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Österreich begrenzt Fan-Zahl in Stadien - Klubs entsetzt

11.09.2020 18:47
Christian Ebenbauer, Vorstand von Österreichs Fußball-Liga
© Herbert Pfarrhofer/APA/dpa
Christian Ebenbauer, Vorstand von Österreichs Fußball-Liga

Die Clubs der österreichischen Fußball-Bundesliga haben entsetzt über die coronabedingte Herabsetzung der Zuschauerobergrenze auf 3000 Besucher reagiert.

"Leider müssen wir aufgrund einer erneut überraschenden, kurzfristigen und fragwürdigen Kommunikation der Bundesregierung unser Konzept überdenken", twitterte Meister FC Red Bull Salzburg, nachdem die Regierung die neue Begrenzung verkündet hatte.

Die Herabsetzung der Obergrenze unmittelbar vor Saisonstart mache Planungen äußert schwierig, sagte Liga-Vorstand Christian Ebenbauer. Einige Vereine würden auf Sicht in eine "wirklich existenzbedrohende Lage" schlittern.

Die Bundesligisten hatten bislang zum Teil mit mehr Fans in den Stadien geplant. In der Wiener Generali Arena wären zum Beispiel etwa 7500 Zuschauer erlaubt gewesen. Die neue Regelung soll laut Bundeskanzler Sebastian Kurz über den Winter hinaus gelten. Weitere Verschärfungen schloss der ÖVP-Politiker nicht aus.

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