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VfL-Geschäftsführer sieht keine Wettbewerbsverzerrung

04.09.2020 07:27
Geschäftsführer des VfL Wolfsburg: Michael Meeske
© Norbert SCHMIDT via www.imago-images.de
Geschäftsführer des VfL Wolfsburg: Michael Meeske

Der Wolfsburger Geschäftsführer Michael Meeske sieht in den Versuchen einiger Bundesligisten, so viele Fans wie möglich ins Stadion zu bekommen, keine Wettbewerbsverzerrung.

Er sehe vielmehr die Chance, "dass wir jetzt die Gelegenheit haben mit den anderen Standorten, die größere Möglichkeiten haben, im Idealfall den Beleg zu erbringen, dass man durchaus coronakompatibel mit Zuschauern spielen kann", sagte Meeske im "Sky"-Interview. "Und das wird dann mittelfristig sicherlich dem gesamten Fußball helfen können."

Während der VfL Wolfsburg nach aktuellem Stand nur 500 Zuschauer bei seinen Heimspielen begrüßen dürfte, hat RB Leipzig von den lokalen Behörden die Erlaubnis für 8500 Fans bekommen.

Für Meeske kein Problem: Vielmehr könnten die Begegnungen mit mehr Zuschauern nicht nur für den Fußball "Pilotprojekte" sein. "Das kann auch ein Leuchtturmthema sein für andere Sportarten, für die der Kartenverkauf durchaus noch relevanter sein kann und natürlich auch für andere Kultureinrichtungen", sagte Meeske.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte nach der Mitgliederversammlung am Donnerstag ebenfalls den Blick auf die anderen Sportarten gerichtet. "Meine Kollegen im Eishockey, Basketball, Handball, Volleyball kämpfen in den nächsten Monaten um ihre blanke Existenz und viele Einzelsportarten auch", hatte Seifert gesagt.

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