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Spielt der FC Bayern bald auch wieder vor Fans?

Rummenigge äußert sich zum Leipziger Zuschauer-Konzept

02.09.2020 12:30
Karl-Heinz Rummenigge freut sich über die Zuschauer-Rückkehr in Leipzig
© Frank Hoermann/ SVEN SIMON
Karl-Heinz Rummenigge freut sich über die Zuschauer-Rückkehr in Leipzig

Nachdem sich bereits Vertreter von anderen Vereinen zu Wort gemeldet hatten, äußerte sich am Mittwoch auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Fußball-Meister FC Bayern München, zur genehmigten Zuschauer-Rückkehr beim Konkurrenten RB Leipzig.

Der Bayern-Boss lobte den Champions-League-Teilnehmer aus Sachsen in den höchsten Tönen für das vorgelegte Konzept, welches den Roten Bullen den Einlass von 8.500 Zuschauern beim Ligaauftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 am 19. September gestatten soll.

"Ich möchte meinem Kollegen Oliver Mintzlaff von RB Leipzig gratulieren, dass sie es geschafft haben, gemeinsam mit der Politik und den zuständigen Gesundheitsbehörden eine Regelung zu finden, die Spiele mit Zuschauern wieder möglich macht", so Rummenigge gegenüber "Sky".

Der Triple-Sieger aus München begrüße diesen Schritt. Rummenigge weiter: "Es geht grundsätzlich darum, dass die Klubs der Fußball-Bundesliga zeigen, dass es Konzepte gibt, die Spiele mit Zuschauern wieder möglich machen. Wir begrüßen jedes Konzept, das diesen Weg ermöglicht."

Zuvor hatte der Vorstandsboss der Münchner bereits mehrfach seinen Wunsch geäußert, dass auch die Bayern in nicht allzu ferner Zukunft wieder vor zumindest teilweise gefüllten Rängen in der Allianz Arena spielen können.

Ein entsprechendes Konzept, ähnlich dem der Leipziger, sei beim Münchner Referat für Gesundheit und Umwelt bereits vorgestellt worden. Rummenigge meinte dazu: "Bisher haben wir aber leider noch keinen Bescheid bekommen. Im Mittelpunkt unseres Konzepts steht die Gesundheit der Stadionbesucher. Das ist die Basis von allem."

Seit dem Restart im Mai hatte es im deutschen Fußball-Oberhaus kein Spiel mehr vor Publikum gegeben. Zuletzt hatte die deutsche Bundesregierung erklärt, das Verbot von derartigen Großveranstaltungen noch bis mindestens November aufrecht erhalten zu wollen.

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