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Von Australien bis in die USA

Ninja Warrior weltweit: Fünf Topstars im Parcours

16.10.2020 20:50
Isaac Caldiero brillierte in den USA
© NBC/Courtesy Everett Collection via www.imago-imag
Isaac Caldiero brillierte in den USA

Nicht nur in Deutschland begeistert Ninja Warrior zahlreiche Fans. Auch im Ausland ist die Show, in der die Kandidaten verschiedene Hindernis-Parcours meistern müssen, äußerst beliebt. Wir stellen die fünf internationale Stars der Show vor.


  • Makoto Nagano (Japan)

Bereits seit 1997 duellieren sich die besten Athleten Japans in der landeseigenen Version namens "Sasuke". Somit haben sich mittlerweile schon viele Teilnehmer an den unterschiedlichen Parcours gemessen. Der erfolgreichste Kandidat ist dabei Makoto Nagano.

Der gelernte Fischer aus der südjapanischen Stadt Kagoshima ging bereits in der siebten Staffel erstmals an den Start. Gleich fünfmal erreichte Nagano das finale Hindernis.

Allerdings blieb die Krönung lange aus. So wurde der 48-Jährige erst in der 17. Staffel (2006) erstmals Ninja Warrior. Damit ist Nagano einer von vier "Sasuke"-Teilnehmern, die alle Hindernisse bezwingen konnten.

2017 nahm der "World's Strongest Fisherman" letztmals an der Show teil, sodass Nagano insgesamt bei stolzen 26. Staffeln dabei war.

  • Tim Champion (Großbritannien)

Während Ninja Warrior in Japan schon mehr als 20 Jahre alt ist, entdeckte Großbritannien die Show erst 2015 für sich. In den fünf Ausgaben wurde Tim Shieff zwar gleich zweimal "Last Man Standing", für das größte Aufsehen sorgte bislang aber Tim Champion.

Der 24-Jährige krönte sich 2019 zum ersten Ninja Warrior seines Landes, indem er den "Mount Midoriyama" bezwingen konnte.

Bereits in den ersten beiden Staffeln hatte es Champion bis in das Finale geschafft. Zudem nahm der Flugzeug-Ingenieur 2015 am amerikanischen Format "USA vs. The World Special" teil.

Übrigens: Auch in seiner Freizeit klettert Champion gerne. Auf seinem eigenen YouTube-Kanal produziert der Brite Videos über das Thema.

  • Isaac Caldiero (USA)

Wie schwer es ist, den "Mount Midoriyama" zu erklimmen, ist auch am Beispiel USA erkennbar. Erst zwei Teilnehmer haben das letzte Hindernis gemeistert, obwohl die Show in den Staaten immerhin schon elf Jahre läuft.

2015 brach Isaac Caldiero als erster Amerikaner den Bann und kassierte dafür satte 1.000.000 US-Dollar Preisgeld. "Dieses Event zu gewinnen schien immer unmöglich", sagte der heute 38-Jährige nach seinem Triumph in der Übertragung des Senders "NBC".

Caldieros Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr. Abseits von Ninja Warrior ist der Mann aus Utah professioneller Kletterer. Auch in Deutschland konnten die Fans seine Fähigkeiten im Parcours schon bewundern.

So nahm Caldiero 2017 am deutschen Prominenten-Special teil. Dabei meisterte der Amerikaner ebenfalls alle Hindernisse und erspielte dadurch 10.000 Euro für den guten Zweck.

  • Ben Polson (Australien)

Dass Ninja Warrior mittlerweile ein internationales Phänomen ist, zeigt der Blick nach Australien. In den bisherigen vier Staffeln setzte sich allen voran Ben Polson mit seiner Athletik in Szene.

In der diesjährigen Ausgabe bewältigte der 27-Jährige als erster Australier den "Mount Midoriyama" in 25,56 Sekunden und gewann 400.000 Dollar. Zudem nahm der Kameramann aus Perth bereits zweimal als internationaler Kandidat an der vietnamesischen Version teil.

Polsons Freundin Olivia Vivian ist ebenfalls eine bekannte Ninja-Warrior-Teilnehmerin. Gemeinsam trat das Paar 2019 beim "USA vs. The World Special" an. Hierbei belegte Australien den zweiten Platz.

  • Sergio Verdasco (Spanien)

Im vergangenen Jahr veranstaltete "RTL" das "Vier-Nationen-Special", in dem sich Deutschland mit den USA, Japan und Spanien duellierte. Für die Südeuropäer ging dabei unter anderem Sergio Verdasco ins Rennen.

Der Physiotherapeut gewann 2017 in seinem Heimatland die erste Staffel von Ninja Warrior. Für den "Mount Midoriyama" reichte es allerdings nicht. Dennoch nahm Verdasco 30.000 Euro mit nach Hause.

Ein Jahr später versuchte sich der Madrilene an der Titelverteidigung. Erneut erreichte Verdasco das Finale und belegte abschließend den fünften Rang.

Jannik Kube

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