Anzeige

Werth und Lansink als Cheftrainer beim CHIO Campus

01.09.2020 12:00
Isabell Werth ist Teil des Projektes
© FÌRO/FÌRO/SID/
Isabell Werth ist Teil des Projektes

Mit den Cheftrainern Isabell Werth und Jos Lansink wird der CHIO Aachen Campus künftig den Reitsport-Nachwuchs in Deutschland fördern, fordern und ausbilden.

Die sechsmalige Olympiasiegerin Werth steht dem Projekt, das am Dienstag in Aachen präsentiert wurde, nach den Spielen 2021 in Tokio als Head Coach Dressur zur Verfügung. Lansink, 2006 in der Soers Weltmeister der Springreiter und seit Jahren als Trainer und Ausbilder aktiv, ist als Head Coach Springen ab sofort mit dabei.

Das Projekt CHIO Aachen Campus entstand in den vergangenen Monaten, in denen die Corona-Pandemie den Reitsport nicht nur hierzulande lahmlegte. "Wir haben uns gefragt: Wo liegt die Chance in dieser Situation?", sagte Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH: "Der Reitsport steht momentan am Scheideweg, und wir haben uns überlegt, was können wir tun, um einen Anstoß zu geben."

Der Campus ist in fünf Cluster unterteilt und umfasst alle Bereiche des Reitsports. Der Exzellenz-Cluster, in den Werth und Lansink eingebunden sind, bietet laut Projektleiter Stefan Knopp "acht Teilnehmern pro Jahr ein hochwertiges Trainingsprogramm für hochbegabte Nachwuchsreiter". Dieses kann auch durch Stipendien finanziert werden, die der Campus jährlich vergibt.

Der Trainings-Cluster richtet sich an ambitionierte Freizeitreiter und Amateure, zudem bietet er Championatsreitern die Möglichkeit zur Turnier-Vorbereitung. Workshops, Seminare, Bildung und Ausbildung rund um das Thema Pferd stehen im Mittelpunkt des Education-Clusters, angedacht ist beispielsweise ein Lehrgang zum Thema Pferde-Fotografie. Der Digital-Cluster umfasst alles, was der digitalen Weiterentwicklung des Reitsports dient.

Ein zentraler Punkt des Campus ist der Jugend-Cluster der darauf ausgerichtet ist, den Nachwuchs mit einem Jugendturnier in den CHIO zu integrieren. Dafür hofft der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) auf die Zusage für die Erweiterung des Geländes. "Wir müssen einen zweiten Turnierplatz bauen", sagte die designierte ALRV-Präsidentin Stefanie Peters vor ihrer Wahl am Dienstagabend. Der ALRV rechnet damit, in Kürze das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums übernehmen zu können.

Der CHIO Aachen Campus soll laut Mronz ein umfassendes Reitsport-Angebot sein, "nicht nur an den zehn Turniertagen im Mai und Juni, sondern an 365 Tagen im Jahr". Ab September bietet Aachen unter anderem an jedem zweiten Sonntag im Monat bei "CHIO Digital" aktuelle News zum Thema, zudem findet Ende November/Anfang Dezember das Nachwuchsturnier "Aachen Youngsters" in der Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände statt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige