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Training mit dem DFB-Keeper "ein Segen"

Kampfansage an Neuer: Bayern-Juwel will "Nummer eins sein"

29.08.2020 11:01
Christian Früchtl wurde vom FC Bayern nach Nürnberg verliehen
© Sportfoto Zink / Daniel Marr via www.imago-images.
Christian Früchtl wurde vom FC Bayern nach Nürnberg verliehen

Christian Früchtl gilt als eines der größten deutschen Torwart-Talente. Da der Youngster beim FC Bayern aber noch keine Chance auf Einsatzzeiten hat, wurde er für die kommende Saison an den 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga verliehen. Langfristig hat der 20-Jährige aber große Ambitionen beim Rekordmeister.

Im "Transfermarkt"-Interview blickte Früchtl auf seine bisherige Zeit in München zurück, wo er zusammen mit Weltklassekeeper Manuel Neuer trainieren durfte. "Für mich war es ein Segen, denn als junger Torwart konnte ich mir sehr viel von ihm abschauen. Auch reife Torhüter können sehr viel von ihm mitnehmen", schwärmte der U20-Nationaltorhüter von seinem prominenten (Ex-)Teamkollegen.

Welchen Platz er in der internen Hierarchie belegte, war Früchtl stets bewusst. "Bei Bayern war es immer relativ klar, wer die Nummer eins, zwei, drei und auch vier ist", so der Schlussmann.

Früchtl lobt Torwartteam beim FC Bayern

Mit Neuer und Sven Ulreich, dem Stellvertreter beim FC Bayern, pflegte Früchtl trotz der Konkurrenzsituation ein gutes Verhältnis.

"Manu ist ein Supertyp, Ulle genauso, dazu gab es noch Tom Starke. Wir waren ein richtig gutes Team", betonte der Neu-Nürnberger, der zu Beginn jedoch mit einer gewissen Ehrfurcht zu kämpfen hatte: "Ich bin damals mit 15 hochgekommen. Da hatte ich natürlich zunächst einen Riesenrespekt vor den Jungs. Das sind Titelgewinner."

Früchtl weiter: "Aber irgendwann merkst du auch: Das sind einfach ganz normale Menschen wie wir auch. Du kannst ganz normal mit ihnen reden, ob es nun um Privates oder den Fußball geht. Sie waren immer für einen da – und sind es auch jetzt noch. Wir sind nicht nur Fußballkollegen, sondern mittlerweile auch Freunde geworden."

"Wunsch und Traum, beim FC Bayern irgendwann die Nummer eins zu sein"

Mittlerweile steht mit dem früheren Schalker Alexander Nübel ein weiterer hochdekorierter Keeper im Kader des Champions-League-Siegers. Für Früchtl war die Verpflichtung keine Überraschung.

"Wenn du bei Bayern die Nummer eins sein willst, ist es nie einfach. Ich glaube, sie werden sich auch in Zukunft trotzdem immer auf dem Transfermarkt umschauen, um zu prüfen, welcher Torwart verfügbar ist", stellte der junge Schlussmann fest.

Nübel habe er "als guten Typen kennengelernt, wir verstehen uns gut. Wir haben zwar bis jetzt nicht so viel miteinander zu tun gehabt, aber bisher hat es gepasst."

An seinen langfristigen Plänen in München ändert das freilich nichts. "Es ist natürlich mein Wunsch und Traum, beim FC Bayern irgendwann die Nummer eins zu sein. Aber man muss sehen, was Bayern will", so Früchtl.

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