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Premieren, Titelverteidigungen und Kuriositäten

Ninja Warrior 2019: Titelverteidigung und verpasste Chancen

02.09.2020 13:30
Alexander Wurm ging bei Ninja Warrior 2019 als "Last Man Standing" baden
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Alexander Wurm ging bei Ninja Warrior 2019 als "Last Man Standing" baden

Im Herbst geht Ninja Warrior Germany in die fünfte Runde. Dabei können sich die Fans der Sendung wieder auf jede Menge Spektakel freuen. Denn auch in der letztjährigen Ausgabe sorgten die Kandidaten für reichlich Höhepunkte. Wir blicken auf die besten Momente der vergangenen Staffel zurück.

Insgesamt 294 Teilnehmer stellten sich 2019 dem härtesten Sportparcours Deutschlands, in dem vor allem Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer gefordert sind. Auch in der vierten Staffel beinhaltete der Kurs einige neue Elemente, bei dem jeder noch so kleine Fehler umgehend bestraft wurde.

In insgesamt sieben Vorrunden-Shows duellierten sich je 42 Kandidaten, deren Ziel es war, den Parcours so schnell wie möglich zu meistern. Die besten 54 Athleten schafften es schließlich in das Halbfinale.

Unter ihnen befanden sich auch einige Frauen. Denn 2019 qualifizierte sich, bei Bewältigung des Kurses, in jeder Vorrunden-Show die beste Teilnehmerin für die nächste Runde. Mit Stefanie Noppinger sowie Arleen Schüßler schafften es sogar erstmals zwei Frauen bis in das große Finale.

Schüßler wird erste "Last Woman Standing"

Hier setzte sich Schüßler in einem spannenden Zweikampf durch und gewann somit den Premieren-Titel der "Last Woman Standing". Insgesamt landete die beste Kandidatin auf dem 22. Rang.

"Ich bin unheimlich stolz und glücklich, die erste 'Last Woman Standing' geworden zu sein. Das ist etwas ganz Besonderes. Fest gerechnet habe ich damit sicher nicht. Mit Steffi Noppinger hatte ich sehr starke Konkurrenz", verriet die Siegerin im Anschluss gegenüber "RTL".

Mit Ninja Warrior Germany verbindet Schüßler übrigens mehr, als nur der sportliche Wettkampf. So lernte die Verkäuferin 2018 ihren Freund Benedikt Sigmund über die Sendung kennen. Auch dieser trat 2019 erneut an, verpasste jedoch eine Spitzenplatzierung.

Schließlich war der Konkurrenzkampf bei den Männern groß. Als Titelverteidiger ging hierbei Alexander Wurm in das Rennen. Der Kölner Student schaffte es 2018 bis zum finalen Hindernis, dem "Mount Midoriyama". Lediglich die Zeit verhinderte dabei den ganz großen Coup. Dadurch ging Wurm in der vergangenen Ausgabe mit hohen Erwartungen an den Start und konnte diese auch erfüllen.

Wurm verteidigt seinen Titel

So überstand der Titelverteidiger die Vorrunde problemlos und auch das Halbfinale meisterte Wurm souverän. Das Finale sollte sich schließlich am dritten Hindernis, dem "Fingerleisten 2.0" entscheiden. Diese Hürde erreichten lediglich vier Kandidaten.

Dabei lieferte Wurm die beste Performance ab und verwies Moritz Hans, Max Prinz und Benjamin Reichmann auf die weiteren Plätze. Somit wurde Wurm erneut "Last Man Standing". Bis zum "Mount Midoriyama" schaffte es der Ninja-Warrior-Spezialist in der vergangenen Staffel jedoch nicht und verpasste die Chance auf das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro.

Neben den etablierten Ninja-Warrior-Teilnehmern versuchten sich in der vergangenen Staffel auch einige Neulinge am härtesten Sportparcours des Landes. Einer von ihnen war Balian Buschbaum. Der ehemalige Leichtathletik-Star verpasste allerdings den Einzug in das Halbfinale.

Darüber hinaus schrieb Ninja Warrior 2019 viele kuriose Geschichten. Neben zahlreichen Fails vieler Teilnehmenden sorgte Uwe Weitzer für Aufsehen. Der Kinderchirurg hatte sich in der dritten Staffel noch den Finger gebrochen. Trotz langer Reha wagte der Österreicher mit dem Spitznamen "Doc Unicorn" auch im vergangenen Jahr den Parcours, schaffte es allerdings nicht nach vorne.

Premieren, Titelverteidigungen und Kuriositäten - die vierte Ausgabe von Ninja Warrior Germany geizte keinesfalls an Höhepunkten. 2020 werden die besten Athleten Deutschlands wieder an den Start gehen. Kann dieses Mal gar der "Mount Midoriyama" bezwungen werden? Die Antwort gibt es in diesem Herbst.

Jannik Kube

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