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Ninja Warrior Germany 2020 – was ist neu und was bleibt?

Staffel 5 startet: Das ist neu

02.09.2020 13:30
Wird 2020 der erste Ninja Warrior Germany auf dem Mount Midoriyama gekürt?
© TVNOW / Markus Hertrich
Wird 2020 der erste Ninja Warrior Germany auf dem Mount Midoriyama gekürt?

Klappt es endlich im fünften Anlauf? Im Herbst startet die Erfolgsshow Ninja Warrior Germany und die große Frage lautet erneut: Bekommt Deutschland seinen ersten Ninja Warrior? Welchen Weg die Athleten dafür beschreiten müssen, zeigt sport.de mit einem Blick auf den Modus der Show.

Alexander Wurm war zuletzt immerhin schon zwei Mal nahe dran. Der Gesamtsieger der letzten beiden Staffeln und somit auch diesjährige Titelverteidiger erreichte in der dritten Staffel als einziger Bewerber überhaupt den Mount Midoriyama. Gerade einmal drei Sekunden fehlten ihm damals, um sich das unglaubliche Preisgeld in Höhe von 300.000 Euro zu sichern.

Wer in der fünften Staffel zum ersten Menschen avancieren möchte, der diesen Kraftakt erfolgreich in der vorgegebenen Zeit vollbringt, muss dabei zunächst eine Reihe von praktischen wie auch realen Hindernissen meistern.

Mehr als 10.000 Athleten wollen Ninja Warrior werden

Erste Hürde: das Casting. Ein fünfstelliger Kandidatenpool schrumpft bereits hier auf ein paar Hundert vielversprechende Sportler zusammen. Die Glücklichen, die diese erste Hürde erfolgreich nehmen, dürfen ihr Können dann an den Ninja-Hindernissen unter Beweis stellen.

Dabei finden die Parcours, die von Show zu Show variieren und neben Muskelkraft auch viel Köpfchen voraussetzen, wegen der Corona-Krise nicht wie geplant in Karlsruhe statt. Stattdessen zieht die Produktion nach Köln um und muss erstmals ohne Zuschauer in der Halle auskommen.

Somit fehlt den Teilnehmenden einerseits der zu Höchstleistungen anspornende Applaus der vollbesetzten Ränge. Andererseits kann die Ruhe in der Halle aber auch eine Chance sein und die Konzentration fördern. Schließlich gilt nach wie vor, dass es keine zweite Chance gibt. Eine kleine Unkonzentriertheit reicht aus und der Traum vom großen Finale zerplatzt wie eine Seifenblase.

Nur noch sechs Vorrunden

In den Staffeln zwei bis vier von Ninja Warrior Germany fanden jeweils sieben Vorrunden statt, ehe die erfolgreichsten Kandidatinnen und Kandidaten in Halbfinale und Finale um den Gesamtsieg kämpfen durften. Jetzt aber geht das Erfolgsformat wieder ein Stück weit zurück zu den Wurzeln.

Nur noch sechs Vorrunden, die dafür aber mit deutlich mehr Athletinnen und Athleten als bisher ausgetragen werden, stehen auf dem Programm. Eine Neuerung dabei: Die jeweils zwei besten Teilnehmenden jeder Show messen sich am Ende aller fünf Vorrunden am "Power Tower". Der Gewinner überspringt das Halbfinale und zieht auf direktem Weg ins Finale der fünften Staffel ein.

Die insgesamt 20 schnellsten und erfolgreichsten Athleten haben im Halbfinale die Chance, ebenfalls das Ticket für die Finalshow zu lösen. Dafür müssen sie allerdings den Parcours meistern, bei dem nicht nur ein einziger Fehler das Aus bedeutet, sondern auch die Zeit eine Rolle spielt.

300.000 Euro warten am Mount Midoriyama

Noch nie konnte in Deutschland bislang der Mount Midoriyama in der vorgegebenen Zeit bezwungen werden, der ganz große Jackpot wurde in vier Staffeln bisher nicht geknackt. Wem dieses Kunststück erstmals gelingt, winkt neben dem Titel des ersten deutschen Ninja Warriors auch das astronomische Preisgeld in sechsstelliger Höhe.

Allerdings durften sich auch die Gesamtsieger der bisherigen Staffeln über ein hübsches Sümmchen freuen: 2019 gewannen "Last Man Standing" Alexander Wurm sowie "Last Woman Standing" Arleen Schüßler jeweils 25.000 Euro.

Hinzu kommt die potenzielle Sonderprämie an der Mega Wand, die 2019 die große Neuerung in der Show war. Elf Teilnehmende bezwangen das fünfeinhalb Meter hohe Hindernis und sicherten sich damit einen 2.000-Euro-Bonus. Ob 2020 jemandem auch der ganz große Wurf gelingt? 

Dennis Koch

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