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Reck-Olympiasieger Hambüchen dachte an Comeback

14.08.2020 20:06
Hat kurzzeitig ein Comeback erwogen: Fabian Hambüchen
© Horst Galuschka via www.imago-images.de
Hat kurzzeitig ein Comeback erwogen: Fabian Hambüchen

Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen hat nach der Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr an ein Comeback gedacht. Letztlich habe er sich aber dagegen entschieden, sagte der 32-Jährige den Zeitungen der Verlagsgruppe Rhein Main.

"Als das IOC entschieden hat, Tokio auf 2021 zu verschieben, sagte ich zu mir: Eineinhalb Jahre Zeit, vielleicht geht da was", erzählte der Goldmedaillen-Gewinner von 2016 in Rio de Janeiro.

Wegen der hohen Qualifikationskriterien für Einzelstarter verwarf er den Gedanken jedoch wieder.

"Obendrein habe ich ja aus Vernunft aufgehört und nicht aus gesundheitlichen Gründen", meinte er weiter. "Im Turnen verlierst du so schnell die Power und den Anschluss, das Verletzungsrisiko steigt enorm."

Hambüchen startete bei vier Olympischen Spielen. Ein Jahr nach seinem Olympiasieg in Brasilien beendete der Reck-Spezialist seine Karriere. Bei den Spielen in Tokio wird er als Experte für den Sender "Eurosport" dabei sein.

"Sollten die Spiele nächstes Jahr ohne Corona-Bedingungen stattfinden, dann wird es mega. Die Japaner werden tolle Gastgeber sein", sagte der Hesse.

Die Olympischen Spiele in der japanischen Hauptstadt waren wegen der Corona-Pandemie für diesen Sommer abgesagt worden.

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