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Streich bekommt Wunschspieler nicht

10.08.2020 14:50
Christian Streich ist seit Januar 2012 beim SC Freiburg im Amt
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Christian Streich ist seit Januar 2012 beim SC Freiburg im Amt

Trainer Christian Streich hat den vergleichsweise späten Trainingsauftakt des SC Freiburg mit der eng getakteten nächsten Spielzeit erklärt.

"Es wird eine lange Saison, es wird wenig Regenerationszeit im Winter geben, deswegen haben wir es für richtig gehalten, dass wir den Spielern eine ordentliche Pause geben", sagte der 55-Jährige im Rahmen des ersten Mannschaftstrainings der Breisgauer. Die anderen Fußball-Bundesligisten waren teils deutlich früher gestartet.

Mit 28 Feldspielern und drei Torhütern ging das Trainerteam auf den Platz, darunter auch vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die zunächst probeweise zum Profikader gehören. Es fehlten Neuzugang Ermedin Demirovic (Sonderurlaub nach spätem Saisonende mit dem FC St. Gallen) und Janik Haberer (Reha nach Sprunggelenkverletzung). Die sportliche Führung rechnet noch mit Transfers.

"Es wird noch die eine oder andere Veränderung geben, es wird eine ähnliche Kadergröße sein wie im letzten Jahr", sagte Sportvorstand Jochen Saier.

Sollte einer der Leistungsträger wie Robin Koch oder Luca Waldschmidt den Verein verlassen, müsse er eins-zu-eins ersetzt werden können: "Für uns geht es auch darum, dass wir möglichst bald die Gruppe zusammen haben, mit der wir in die Saison gehen".

SC Freiburg: Christian Streich bekam Wunschspieler nicht

Auch Streich würde sich wünschen, möglichst bald Klarheit über den Kader zu haben. Einen Wunschspieler hat er indes nicht bekommen. "Wir hatten einen Spieler, den wir unbedingt wollten, der uns brutal gut getan hätte, aber das war finanziell nicht zu stemmen, und dann wird das nicht gemacht", sagte Streich.

Streich verdeutlichte, dass seine Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit für den Klassenerhalt wieder ihre maximale Leistung abrufen müsse. "Wir müssen immer bis an die Kante arbeiten. Wenn wir nur ein bisschen weniger machen, sind wir nah am Abstieg", sagte der SCF-Coach, der wieder auf einen guten Saisonstart hofft: "Das hat uns zuletzt geholfen."

Zudem forderte Streich mit der Corona-Pandemie "so vernünftig wie möglich" umzugehen und etwaige Anpassungen für den Spielbetrieb "im Einklang mit der potenziellen Gefährdung" zu treffen. "Vielleicht kommen wir peu a peu zurück zu dem Punkt, wo wir mal waren. Vielleicht wird es aber gar nicht mehr so, wie es einmal war", sagte Streich.

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