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Stürmer bleibt vorerst bei Union Berlin

Klausel verfallen: Schalke lässt Andersson-Deal platzen

10.08.2020 11:08
Wechselt wohl nicht zum FC Schalke 04: Sebastian Andersson von Union Berlin
© Laci Perenyi via www.imago-images.de
Wechselt wohl nicht zum FC Schalke 04: Sebastian Andersson von Union Berlin

Sebastian Andersson, Toptorjäger des 1. FC Union Berlin, galt in den vergangenen Wochen als heißer Anwärter auf einen Wechsel. Ein Transfer des Schweden zum FC Schalke 04 hat sich allerdings zumindest vorerst zerschlagen.

Wie der "kicker" meldet, bleibt Andersson bis auf Weiteres bei Union - und das, obwohl neben Schalke zuletzt auch Klubs wie etwa Schottlands Serienmeister Celtic, Newcastle United und der FC Bournemouth aus der englischen Premier League sowie der französische Erstligist OSC Lille zum Interessentenkreis gezählt wurden.

Der Grund für die Kehrtwende im Andersson-Poker: Kein Verein hat die vertraglich festgelegte Ausstiegsklausel im mittleren einstelligen Millionenbereich gezogen, die dem Bericht zufolge am vergangenen Donnerstag ausgelaufen war.

Auch Schalke habe einen Deal nicht über die Bühne bringen können, heißt es weiter. Kein Wunder, sind die Königsblauen doch aufgrund ihrer angespannten Finanzlage erst einmal darauf angewiesen, ihrerseits Transferlöse zu erzielen, um dann Neuverpflichtungen zu tätigen.

Union Berlin mit Sebastian Andersson und Max Kruse?

Union plant daher zunächst einmal weiter mit Andersson, der in der abgelaufenen Bundesligasaison starke zwölf Tore für die Köpenicker erzielte.

Denkbar ist nun durchaus, dass der 29 Jahre alte Mittelstürmer zusammen mit Neuzugang Max Kruse, der zwischenzeitlich ebenfalls auf Schalke gehandelt wurde, in der kommenden Spielzeit im Angriff der Eisernen für Gefahr sorgt.

Das letzte Wort in der Personalie ist allerdings noch nicht gesprochen: Dem "kicker" zufolge bleibt Andersson weiterhin ein Wechselkandidat, trotz seines noch bis 2022 laufenden Vertrags in Berlin.

Union-Manager Oliver Ruhnert hatte kürzlich gegenüber dem "kicker" klargestellt, dass sich der Klub "möglichst früh eine gewisse Kadersicherheit und -planung" wünscht und im Hinblick auf Andersson erklärt: "Wenn solch ein Spieler auf einmal am 1. Oktober aus dem Kader fliegen würde, dann wird es schwierig."

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