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FC Bayern "klar der Favorit"

Matthäus erkennt "viele Schwächen" beim FC Barcelona

09.08.2020 20:42
Lothar Matthäus (r.) schwärmt von den Leistungen des FC Bayern München
© Bernd Feil/M.i.S. via www.imago-images.de
Lothar Matthäus (r.) schwärmt von den Leistungen des FC Bayern München

Der FC Bayern hat in beeindruckender Art und Weise das Viertelfinal-Ticket der Champions League gezogen und trifft nun auf den FC Barcelona. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus lobt die derzeitige "Harmonie" und "Ruhe" bei den Münchnern - und hat Schwachstellen beim kommenden Gegner erkannt.

"Barca ist in der Defensive anfällig", schreibt Matthäus in seiner Kolumne für "Sky". Die Katalanen, die SSC Napoli mit 3:1 besiegten, hätten "viele Schwäche offenbart".

Zwar könne "ein Lionel Messi immer noch jede Abwehr der Welt punktuell auseinander nehmen", räumte der 59-Jährige ein. "Aber am Ende kommt es doch auf das Team und Kollektiv an, um die wirklich großen Ziele zu erreichen. Und da mangelt es bei Barca doch erheblich." Größte Baustelle sei die Arbeit "gegen den Ball".

Zudem wurden beim FC Barcelona laut Matthäus in den letzten Jahren "viele falsche Entscheidungen getroffen", es seien "Unsummen an Geld" für Spieler ausgegeben, "die nicht in die Philosophie passen, die Qualität der Mannschaft nicht steigern und vor allem defensiv konnte nie ein gleichwertiger Ersatz für Ikone und Stabilisator Puyol gefunden werden".

Matthäus lobt die Ruhe und Harmonie beim FC Bayern

Nicht zuletzt gab es beim spanischen Schwergewicht "einige Wechsel auf der Trainerbank und viele Nebenkriegsschauplätze in der Führung". Der FC Bayern sei im Viertelfinale der Champions League daher "klar im Vorteil".

Beim Team von Hansi Flick falle es dem ehemaligen Mittelfeldspieler ohnehin schwer, "die Nadel im Heuhaufen zu suchen". Weder auf noch neben dem Platz. "Das Zusammenspiel der Profis auf dem Rasen und das Verhältnis und die Zusammenarbeit mit Trainer Hansi Flick sind nicht zu toppen und obendrein herrscht nicht nur Ruhe, sondern sogar Harmonie rund um die Säbener Straße bis in die Büros der Bosse. Mehr geht nicht."

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