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"Das war alles, was ich hatte"

Vettel ratlos: "Mehr kann ich nicht machen"

08.08.2020 18:01

"Das war alles, was ich hatte. Alles, was in diesem Auto steckte. Ich hab es versucht. Danke." So äußerte sich Sebastian Vettel noch auf der Auslaufrunde im Qualifying per Funk. Und es schwangen viele Emotionen mit, als der Ferrari-Fahrer diese Worte aussprach. Sie sprechen Bände: Vettel kam nicht über Position zwölf hinaus. Rückstand: 1,293 Sekunden.

Der Deutsche schiebt sein Abschneiden auf den Ferrari SF1000 und meint bei "Sky": "Ich bin ehrlich gesagt sehr zufrieden mit meinen Runden. Ich glaube nicht, dass da noch viel Luft war."

Mit Platz zwölf unter 20 Fahrern sei er "natürlich nicht zufrieden", sagt Vettel, "aber mehr war heute bei mir nicht drin."

Auch das teaminterne Duell gegen Charles Leclerc ging aus Vettel-Sicht verloren. Leclerc war in Q2 gut dreieinhalb Zehntelsekunden besser als Vettel und zog als Achter in das Top-10-Finale ein. Schon in Q1 hatte sich Leclerc (10.) besser platziert als Vettel (14.), mit einem Vorteil von fast genau zwei Zehnteln.

Und Vettel scheint allmählich zu resignieren. Ob er noch immer die Hoffnung auf Besserung habe, wird er gefragt. Antwort, nach einer kurzen Pause: "Ja, mir bleibt nichts anderes übrig. Ich versuche, jedes Mal bevor ich einsteige, den Resetknopf zu drücken und das Beste herauszuholen. Und morgen ist ein neuer Tag."

Dass er für den Start ins Rennen wenigstens freie Reifenwahl habe, sei positiv. "Das ist mit Sicherheit eine etwas bessere Ausgangsposition als letzte Woche, aber natürlich war das Ziel, weiter nach vorne zu kommen", sagt Vettel. "Das war heute nicht drin. Nicht nur heute, sondern in den letzten zwei Wochen, aber egal."

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