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Widersprüchliche Meldungen

Vettel mit Aston Martin einig - oder doch nicht?

07.08.2020 14:41
Bleibt Sebastian Vettel in der Formel 1?
© HOCH ZWEI/Pool/Mark Sutton
Bleibt Sebastian Vettel in der Formel 1?

Klar ist bislang nur, dass Sebastian Vettel in der Formel-1-Saison 2021 nicht mehr für Ferrari fahren wird. Ansonsten ranken sich weiter zahlreiche Gerüchte um die Zukunft des viermaligen Weltmeisters. Aktuell kursieren zwei sich widersprechende Meldungen.

Die italienische "Gazzetta dello Sport" sorgte am Donnerstag für Aufsehen: Vettel sei sich mit Aston Martin handelseinig geworden. Der Heppenheimer werde einen Dreijahresvertrag beim Nachfolgerteam von Racing Point unterschreiben und rund 15 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Zudem winke dem 33-Jährigen eine Rolle als Markenbotschafter für Aston Martin.

Es hieß, der Deal sei nur wegen der Corona-Infektion von Sergio Pérez noch nicht offiziell gemacht worden. Vettel soll jedoch das Cockpit des Mexikaners übernehmen.

Der Bericht passte ins Bild: Am Sonntag nach dem ersten Rennen in Silverstone waren Vettel und Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer dabei beobachtet worden, wie sie gemeinsam in Szafnauers Ferrari stiegen.

"Ja, das ist korrekt. Aber wir sind nur zur Tankstelle gefahren. Es ist ein schönes Auto, er hatte mir davon erzählt", kommentierte Vettel gegenüber "Bild" augenzwinkernd die aufkommenden Spekulationen, die durch den "Gazzetta"-Bericht noch befeuert wurden.

Formel 1: Scheitert Vettels Wechsel am Geld?

In trockenen Tüchern ist der Wechsel des Noch-Ferrari-Stars aber nach Informationen des gewöhnlich gut unterrichteten Portals "F1-Insider.com" noch nicht. Hintergrund: das liebe Geld.

Pérez' mexikanische Sponsoren rund um das Telekommunikationsunternehmen Telmex wollen demnach um das Cockpit des 30-Jährigen kämpfen. Sie sollen "noch mal eine ordentliche Summe Sponsorgeld nachgelegt haben, um Vettel fern zu halten", heißt es in dem Bericht.

Für Aston Martin stellt sich nun also allem Anschein nach die Frage, ob man Pérez weiterbeschäftigen und dafür eine hübsche Stange Geld verdienen oder auf Vettel setzen und diesem viele Millionen Euro zahlen soll - Ausgang offenbar offen. 

Racing-Point-Besitzer Lawrence Stroll, selbst milliardenschwer und deswegen eigentlich nicht auf die Pérez-Gelder angewiesen, soll sich jedenfalls erst einmal Bedenkzeit erbeten haben.

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