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Kein Vertrauen ins Auto

Funkstille zwischen Vettel und Ferrari-Chef Binotto

06.08.2020 08:15
Sinnbild: Sebastian Vettel hat sich selbst einen Maulkorb verpasst
© HOCH ZWEI/Pool/COLOMBO IMAGES
Sinnbild: Sebastian Vettel hat sich selbst einen Maulkorb verpasst

Sebastian Vettel hat Ferrari-Teamchef Mattia Binotto nichts mehr zu sagen. Zumindest nicht am Funk nach dem Großen Preis von Großbritannien am vergangenen Sonntag, den der Deutsche auf Rang zehn abschloss.

Als sich Binotto nach dem Rennen über Funk in Vettels Cockpit schaltete, herrschte danach im wahrsten Sinne des Wortes Funkstille - bis das Team einen "Radio check" bei Vettel einforderte, um zu überprüfen, ob der Funk richtig funktioniert. Das tat er aber, wie Vettels Antwort bewies. Erst danach gab auch der viermalige Weltmeister eine Antwort am Funk.

"Hi Seb, Mattia hier. Hartes Rennen heute", sagte Binotto Vettel ins Auto. "Wir wissen, dass es ein schwieriges Wochenende war. Aber in einer Woche sind wir wieder hier und machen es besser."

17 Sekunden kam darauf keine Antwort von Vettel, bis das Team den Verbindungscheck einforderte, den dieser positiv erwiderte - ein Problem hatte es also nicht gegeben.

"Ja, es war ein schwieriges Rennen. Ich hatte wenig Vertrauen ins Auto, ähnlich wie im Qualifying", antwortete Vettel anschließend verspätet. "Ich hatte Runde für Runde Probleme und habe viele Dinge probiert, aber nichts davon war ein Durchbruch."

Seinem Teamkollegen Charles Leclerc konnte er aber noch zu Rang drei gratulieren: "Glückwunsch an die andere Seite, Glückwunsch an Charles. Und guter Boxenstopp, Jungs."

Sebastian Vettel wird Ferrari am Ende der Saison verlassen.

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