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Wellbrock fordert "sauberen Schwimmsport"

04.08.2020 16:09
Florian Wellbrock will einen dopingfreien Schwimmsport
© AFP/SID/RONNY HARTMANN
Florian Wellbrock will einen dopingfreien Schwimmsport

Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock fordert, dass die Doping-Sperre gegen den Chinesen Sun Yang bestehen bleibt. "Es ist wichtig, ein Zeichen für einen sauberen Schwimmsport zu setzen", sagte der 22-Jährige im Interview mit der "Sport Bild": "Da wünschen wir uns als Schwimmer echte Konsequenzen von den Verantwortlichen für Sun Yang."

Yang war im Februar 2020 vom Sportgerichtshof CAS nach der Hammer-Affäre als Wiederholungstäter für acht Jahre gesperrt worden. Gegen seine Strafe will der 28 Jahre alte Chinese vor dem Schweizer Bundesgericht vorgehen. Für Wellbrock ist die Sperre gegen Yang, der 2018 eine Blutprobe mit einem Hammer zertrümmern ließ, gerechtfertigt: "Er hat sich in der Vergangenheit ein paar Dinger geleistet, abgesehen von der Doping-Thematik, die einfach nicht gehen. Die auch unsportlich sind. Deswegen sind viele Sportler nicht gut auf ihn zu sprechen", erklärte der zweimalige Weltmeister.

Wellbrock, der in diesem Sommer bei den Olympischen Spielen in Tokio als Goldfavorit sowohl im Becken (1500 m) als auch im Freiwasser (10 km) an den Start gegangen wäre, bereitet sich aktuell in Magdeburg auf das auf 2021 verschobene Event vor. Er hofft, dass die Wettkämpfe in Japan dann vor Publikum stattfinden können, "denn für mich gehört es gerade beim Beckenschwimmen dazu, dass 10.000 bis 15.000 Leute richtig Lärm machen."

 

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