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Geißbock-Nachwuchs darf in der Youth League ran

Werder guckt in die Röhre - 1. FC Köln im Losglück

03.08.2020 22:54
Matthias Heidrich ist Nachwuchsleiter des 1. FC Köln
© Herbert Bucco via www.imago-images.de
Matthias Heidrich ist Nachwuchsleiter des 1. FC Köln

Jubel beim 1. FC Köln, lange Gesichter beim SV Werder Bremen. Während die U19 der Geißböcke in der Saison 2020/21 an der UEFA Youth League teilnehmen darf, ist der Nachwuchs der Werderaner zum Zuschauen verdammt. Das entschied das Los am Montag.

Da die Spielzeiten der A-Junioren-Bundesligen aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden konnte, musste eine Auslosung des DFB über die Teilnahme entscheiden. Im Lostopf befanden sich die Meister der Staffeln West (1. FC Köln), Süd/Südwest (FC Bayern) und Nord/Nordost (Werder Bremen). Als Meister zählt jeweils das Team mit dem besten Punkteschnitt.

Der FC Bayern stand aufgrund der Meisterschaft der Profis ohnehin bereits als Teilnehmer fest: Die Jugendabteilungen der Champions-League-Starter der Bundesliga haben ein festes Startrecht. Selbiges gilt für den U19-Meister, den die Staffelsieger sowie der Zweitplatzierte des Westens ansonsten ausspielen.

Somit starten neben dem 1. FC Köln und den Bayern auch die A-Junioren von Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach.

"Wir freuen uns sehr für unsere Jungs und das gesamte Trainerteam, dass sie in der neuen Saison international spielen dürfen. Es tut uns aber auch für die Jungs von Werder Bremen leid, mit denen wir den Startplatz gerne sportlich ausgespielt hätten", wird Matthias Heidrich, Leiter des FC-Nachwuchsleistungszentrums, auf "fc.de" zitiert.

Während die über die Erfolge der Profiteams qualifizierten Youngster in mit der Champions League deckungsgleichen Gruppen ums Weiterkommen kämpfen, tritt der 1. FC Köln im sogenannten Domestic Champions Path an. Dieser wird am 6. Oktober ausgelost.

Die laufende Saison der Youth League konnte coronabedingt noch nicht beendet werden. Ab dem 16. August wird der Wettbewerb jedoch fortgesetzt, deutsche Teams sind nicht mehr vertreten. 

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