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S04-Boss fordert Profis auf: Zieht nach Gelsenkirchen!

Neuer Schalke-Plan: Mehr Zusammenhalt durch räumliche Nähe

29.07.2020 09:45
Omar Marcarell ist jüngst nach Gelsenkirchen gezogen
© RHR-FOTO/Tim Rehbein via www.imago-images.de
Omar Marcarell ist jüngst nach Gelsenkirchen gezogen

Auf die großen Transfers wird der angeschlagene Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 in den kommenden Jahren verzichten müssen. Zu angespannt ist die finanzielle Situation beim Traditionsverein, zu hoch der Schuldenberg, der sich mittlerweile aufgetürmt hat.

Umso mehr wollen die Schalker Verantwortlichen daran arbeiten, wieder mehr auf Tugenden wie Teamgeist, mannschaftliche Geschlossenheit und Zusammengehörigkeitsgefühl zu setzen.

Dazu gehört auch, dass sich die Stars im Schalker Kader mehr denn je mit dem Verein und der Region auseinandersetzen und identifizieren sollen. Sportvorstand Jochen Schneider hat die Profis daher dazu aufgefordert, nach Gelsenkirchen zu ziehen, um dem Klub sowie seiner Anhängerschaft so nah wie möglich zu sein. 

Bislang wohnt ein großer Teil der Schalker Spieler im glamouröseren Düsseldorf, das etwas mehr als 50 Kilometer von Gelsenkirchen entfernt liegt.

"Für die Profis ist es einfach besser, wenn man am Tag nicht schon eine Stunde im Auto sitzen muss, um zum Training zu kommen", wird Schneider in der "Sport Bild" mit einem weiteren Pro-Argument für einen Wohnortswechsel zitiert.

Kapitän Mascarell will beim FC Schalke "immer helfen"

Führungsspieler Omar Mascarell ist dem Appell seines Bosses bereits gefolgt und zuletzt in die Stadt der Königsblauen gezogen. Der neue Wohnort in Gelsenkirchen-Buer liegt nur noch dreieinhalb Kilometer von der Veltins Arena entfernt.

Der Mittelfeldmann meinte dazu: "Gerade als Führungsspieler und Kapitän sehe ich es als meine Pflicht, greifbar zu sein. Ich möchte meinen Teamkollegen und dem Verein immer helfen: Wenn sie mich anrufen, weil sie mich brauchen, bin ich in zehn Minuten da." Worte, die auf Schalke gut ankommen dürften.

Mascarell kommt damit seiner Vorbildfunktion nach und folgt auf mehrere Schalker Youngster, die sich ebenfalls schon in direkter Umgebung des Vereins häuslich einrichteten. So wohnen beispielsweise auch Rabbi Matondo, Nassim Boujellab und Ozan Kabak in Gelsenkirchen.

Der Heimat-Plan von Sportvorstand Schneider ist eindeutig: Wo Schalke draufsteht, soll endlich auch wieder Schalke drin sein!

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