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Bogenschieß-Bundestrainer froh über Olympia-Verschiebung

29.07.2020 07:31
Oliver Haidn blickt optimistisch auf die Spiele 2021
© AFP/SID/KAZUHIRO NOGI
Oliver Haidn blickt optimistisch auf die Spiele 2021

Bogenschieß-Bundestrainer Oliver Haidn sieht die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf das Jahr 2021 für seine Mannschaft eher als Chance denn als Nachteil.

"Es gab hier nichts zu verkraften", sagte der 49-Jährige zur Aufschiebung von Olympia: "Wir konnten die letzten Monate gut nutzen, um einige Inhalte zu überarbeiten und die Schießtechnik der Athleten weiter optimieren. Insgesamt sehe ich dies mittlerweile als Gewinn für unsere Mannschaft, vorausgesetzt eine optimale Vorbereitung ist ab Oktober 2020 möglich."

Einer ersten echten Standortbestimmung in diesem Jahr stellen sich seine Athleten beim erstmals durchgeführten "Deutschland Cup Bogensport" in Wiesbaden am 9. August - dem Tag, an dem ursprünglich die Abschlussfeier der Olympischen Spiele geplant war.

"Die meisten Kadersportler sind in gutem schießtechnischen und athletischen Zustand. Von daher kann auch mit sehr guten Ergebnissen und spannenden Finals gerechnet werden", sagte Haidn.

Im Rahmen der in Kienbaum dafür ausgetragenen Qualifikationswettkämpfe gelang Maximilian Weckmüller mit 691 Ringen bereits ein neuer deutscher Rekord und das viertbeste je geschossene Ergebnis eines Europäers.

Nach derzeitigem Stand sind auf dem Wiesbadener Bowling Green keine Zuschauer zugelassen, das "ZDF" plant eine ausführliche Übertragung.

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