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Ringermuseum soll mit Spendenaktion gerettet werden

28.07.2020 13:00
Das Ringermuseum soll gerettet werden
© Kadir Caliskan via www.imago-images.de
Das Ringermuseum soll gerettet werden

Die Schließung des einzigen deutschen Ringermuseums soll mit einer Spendenaktion doch noch abgewendet werden.

Jens-Peter Nettekoven, Präsident des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen, startete nun ein Hilfsprojekt zugunsten des Museums in der Ringerhochburg Schifferstadt in Rheinland-Pfalz. Nach einem Wasserrohrbruch und einer Mieterhöhung der Hauseigentümer war eine Nutzung der bisherigen Räumlichkeiten des Museums bereits vor Monaten unmöglich geworden.

Nachdem die Leihgaben und Sammelstücke in der Zwischenzeit in einem Lagerraum aufbewahrt werden mussten, stellt ein regionaler Bauunternehmer nun ein passendes Gebäude zur Verfügung. Für einen ordentlichen Museumsbetrieb wären allerdings Umbauarbeiten in einer "Größenordnung von 100.000 Euro" notwendig, erklärte Museums-Gründer Jürgen Fouquet. Dazu hofft er gemeinsam mit Nettekoven auf Unterstützung aus der "Ringerfamilie".

"Es ist das einzige Ringermuseum in Deutschland und wir müssen doch die Traditionen der schönsten Sportart der Welt erhalten", begründete CDU-Politiker Nettekoven den Start der Spendenaktion. Ab einem Betrag von 10 Euro erhält der Spender als Dankeschön drei Armbänder mit speziellen Botschaften sowie Autogrammfotos von Ringern, die das Hilfsprojekt ebenfalls unterstützen. Einige Bundes- und Landespolitiker kündigten bereits ihre Unterstützung an.

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