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Lieber weg statt Keeper Nummer 5?

Bayern-Keeper will "raus aus der Komfortzone"

27.07.2020 09:45
Verlässt Ron-Thorben Hoffmann (m.) den FC Bayern?
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Verlässt Ron-Thorben Hoffmann (m.) den FC Bayern?

Ron-Thorben Hoffmann hat nach derzeitigem Stand als Keeper beim FC Bayern München wohl keine allzu große Zukunft. Im Profikader des Deutschen Fußball-Meisters hat er hinter Manuel Neuer, Alexander Nübel und Sven Ulreich ohnehin nichts zu bestellen, und auch in der 3. Liga bei Bayern II war er hinter Christian Früchtl lange Zeit nur Torwart Nummer 2 bei den Münchnern.

Erst nach dem Restart der 3. Liga durfte sich Hoffmann endlich beweisen, stand bei zehn der elf Partien seit Ende Mai zwischen den Pfosten des Bayern-Unterbaus, der sich überraschend den Meistertitel in der 3. Liga sicherte.

Wie es nun für den 21-Jährigen genau weitergeht, steht noch nicht fest. Fakt ist: Hoffmann will mehr als in der Drittklassigkeit zwischen Ersatzbank und Startelf zu wechseln und keine Perspektive auf Bundesliga-Spiele zu haben.

"Der Status quo ist nur bedingt zufriedenstellend. Ich möchte mich auf hohem Niveau dauerhaft beweisen. Dafür bin ich auch bereit, raus aus der Komfortzone zu gehen und einen steinigeren Weg zu wählen", so der Torhüter im "kicker".

Bricht Hoffmann seine Zelte beim FC Bayern ab?

Vertraglich ist er noch bis Sommer 2021 an den FC Bayern gebunden. Ein Leihgeschäft wird es also nur geben, sollte Hoffmann seinen Kontrakt an der Säbener Straße vorzeitig verlängern. Oder aber der gebürtige Rostocker bricht seine Zelte in München komplett ab. 

Beim FC Bayern spielt Hoffmann seit der B-Jugend, absolvierte in 2019/2020 seine ersten Spiele in der 3. Liga. Jetzt soll der nächste Schritt folgen. An Interessenten aus der 2. oder 3. Liga dürfte es dem 1,92-m-Mann nicht mangeln. In der Schlussphase der Saison legte er überzeugende Auftritte hin und verhalf den Münchnern zum überraschenden Titelgewinn.

Derzeit weilt Hoffmann übrigens als Einziger des FCB-Torwartquintetts im Urlaub, da Profi-Cheftrainer Hansi Flick bei der Vorbereitung auf die Champions League im Moment keine Verwendung für ihn sieht. 

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