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DSV-Boss: Ende der Olympia-Flaute ist "unerlässlich"

25.07.2020 13:25
Kurschilgen hofft in Tokio auf mehr Erfolg der Schwimmer
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Kurschilgen hofft in Tokio auf mehr Erfolg der Schwimmer

Für DSV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen wäre bei den Olympischen Spielen in Tokio ein deutscher Goldmedaillengewinner im Schwimmen von immenser Bedeutung.

"Nach den medaillenlosen Spielen in London und Rio erscheint es mir unerlässlich, dass wir diesen Rucksack in Tokio ablegen müssen", sagte der 60-Jährige den Stuttgarter Nachrichten: "Ich bin zuversichtlich, dass es den Trainerteams dieses Mal gelingt, eine größtmögliche Anzahl von Aktiven bestmöglich auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten."

Als heißesten Kandidaten auf olympisches Gold sieht Kurschilgen Doppelweltmeister Florian Wellbrock. "Florian hat gelernt, mit Niederlagen umzugehen, diese zu verarbeiten und in positive Energie zu wandeln. Er ist zielstrebig, gewissenhaft, mental stark", lobte der gebürtige Bonner seinen Vorzeigeathleten: "Bei einer störungs- und verletzungsfreien Vorbereitung auf Tokio kann er auch in Japan aufs Podium schwimmen."

Die Verschiebung der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August 2021) sieht Kurschilgen, auch wenn sie aus seiner Sicht "richtig und alternativlos" war, zwiegespalten. "Für einige unserer hochtalentierten jüngeren Athletinnen und Athleten ist ein weiteres Jahr der Entwicklung auf dem Weg in die Weltspitze sicherlich positiv zu sehen. Allerdings hätten wir uns nach den sieben Medaillen bei der WM 2019 in Südkorea den nahtlosen Übergang zu Tokio 2020 sehr gewünscht", sagte der studierte Betriebswirtschaftler.

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