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United Volleys um Champions-League-Teilnahme gebracht

24.07.2020 16:01
Frankfurt startet nicht in der Champions League
© CEV/CEV/CEV/
Frankfurt startet nicht in der Champions League

Volleyball-Bundesligist United Volleys Frankfurt wird in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielen.

Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, wird der in diesem Jahr mögliche dritte Startplatz von der Bundesliga VBL und dem Verband DVV nicht in Anspruch genommen. "Das bekommt man wahrscheinlich nur hier bei uns hin, dass man freiwillig so eine Möglichkeit verschenkt", sagte Volleys-Geschäftsführer Jörg Krick.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der europäische Verband CEV den nationalen Verbänden die Möglichkeit gegeben, einen zusätzlichen Startplatz zu beantragen. "Voraussetzung ist, dass die Mannschaft in den vergangenen drei Jahren mindestens zweimal in der Champions League gespielt hat. Diese Voraussetzung erfüllen die United Volleys nicht", sagte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung dem "SID".

"Wir haben in Anlehnung an das Verfahren der CEV für die Vergabe der Plätze eine Drei-Jahres-Wertung zugrunde gelegt", sagte Jung. Demnach spielen nun der zehnmalige deutsche Meister BR Volleys sowie der VfB Friedrichshafen kommende Saison in der Königsklasse.

Die United Volleys hatten in der Tabelle den zweiten Platz hinter den BR Volleys belegt, bevor die Saison aufgrund der Corona-Pandemie ohne Wertung abgebrochen worden war. Man habe Friedrichshafen in der Rückrunde vom zweiten Platz verdrängt, hieß es in der Mitteilung der Frankfurter. Das sei "jetzt bei der Champions-League-Platzvergabe auf den Kopf gestellt" worden, so Krick. Stattdessen habe man die "üblichen Verdächtigen nominiert".

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