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Corona zwingt "Wölfe" zum Frühstart

23.07.2020 12:19
Der VfL Wolfsburg steigt wieder in das Training ein
© VfL Wolfsburg/Darius Simka via www.imago-images.de
Der VfL Wolfsburg steigt wieder in das Training ein

Die Not-Terminpläne der UEFA in Zeiten der Coronavirus-Pandemie lassen dem VfL Wolfsburg keine Wahl. Der Bundesliga-Siebte ist am 5. August der erste deutsche Klub, der in der Europa League auf die internationale Bühne zurückkehrt. Und er wird deshalb schon am Wochenende mit den ersten Trainingsvorbereitungen beginnen.

Ein zweifellos enger Zeitrahmen, für Trainer Oliver Glasner allerdings nicht zu eng. "Es ist ein bisschen so wie vor dem Restart. Wir haben wieder rund zehn Tage, um uns vorzubereiten und fußballerisch wieder reinzufinden", sagte der Österreicher nach seiner Rückkehr aus dem Heimaturlaub.

Dabei ist das Achtelfinal-Rückspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk ein wichtiger Weichensteller für die folgenden Wochen. Sollten die Niedersachsen die 1:2-Heimniederlage aus dem Hinspiel nicht wettmachen, wäre der August frei von weiteren Pflichtspielen. Bei einem Weiterkommen ginge es beim Finalturnier in Nordrhein-Westfalen mit dem Viertelfinale weiter.

Findet das Spiel trotz Reisewarnung in der Ukraine statt?

Noch hofft man bei den Norddeutschen, sich den Trip in die Ukraine sparen zu dürfen. "Ich denke nicht, dass es im Moment ratsam wäre, dorthin zu reisen", sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Aktuell gilt seitens des Auswärtigen Amtes eine Reisewarnung, allerdings kein Reiseverbot. Somit liegt die letzte Entscheidung bei der UEFA, mit einem Beschluss wird spätestens Mitte nächster Woche gerechnet.

Personell hat sich am Mittellandkanal wie auch bei den meisten anderen Bundesligavereinen bislang wenig getan. Innenverteidiger Robin Knoche, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wurde, ist mittlerweile beim Ligarivalen Union Berlin im Gespräch. Neue Gesichter in Wolfsburg: Fehlanzeige.

Doch die "Wölfe" müssen insbesondere in der Offensive bissiger werden, nur 48 Tore in 34 Spielen waren nicht nur Schmadtke zu wenig. Zumal dem ehemaligen deutschen Meister ein heißer Herbst bevorsteht, was die Zahl der Spiele betrifft. Denn um überhaupt die Gruppenphase der Europa League 2020/21 zu erreichen, sind im September drei weitere Partien erforderlich. Und eine ganze Menge Tore...

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