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Torwart derzeit noch zu teuer für die Stuttgarter

Platzt der Kobel-Deal? VfB schaut schon nach Alternativen

23.07.2020 08:44
Gregor Kobel soll fix nach Stuttgart transferiert werden
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel/Poo
Gregor Kobel soll fix nach Stuttgart transferiert werden

31 Mal stand Gregor Kobel in der Aufstiegssaison des VfB Stuttgart im Tor und war mit starken Leistungen ein Garant für die schnelle Rückkehr der Schwaben in die Fußball-Bundesliga. Geht es nach Sportdirektor Sven Mislintat, soll der 23-Jährige, der nach seiner einjährigen Leihe zunächst den Weg zurück zur TSG 1899 Hoffenheim antrat, fix ins Ländle transferiert werden. Doch der Wechsel wackelt bedenklich.

Es geht um die Höhe der Ablösezahlung, die die Stuttgarter an Hoffenheim zu entrichten hätte. Die Kraichgauer bestehen weiter auf die fünf Millionen Euro für Kobel, der für Hoffenheim erst ein einziges Bundesligaspiel absolviert hat.

Diese Summe kann der VfB aktuell aber nicht aufbringen, weshalb sich das Gezerre um die Personalie weiter in die Länge ziehen könnte. Klar ist, dass der Schweizer beste Chancen hätte, unter Pellegrino Matarazzo weiterhin Stammtorhüter zu bleiben, während ihm bei der TSG hinter Oliver Baumann im Kasten wohl nur die Ersatzspieler-Rolle droht. 

Sollten sich die beiden Parteien tatsächlich nicht annähern können und der Transfer platzen, beschäftigen sich die VfB-Bosse derweil schon mit Alternativen. Laut einem Bericht des "kicker" hat die Stuttgarter Führung Kontakt zum Management von Julian Pollersbeck hergestellt, der aktuell beim Hamburger SV unter Vertrag steht. 

Matarazzo über Bredlow: "Absoluter Teamplayer"

Der einstige U21-Nationaltorwart dürfte den HSV bei angemessener Ablöse verlassen, diese soll deutlich unter den geforderten fünf Millionen Euro für Kobel liegen. In Hamburger kam er in der Saison 2019/2020 nicht über den Status des Ersatzkeepers hinaus. Auf Dauer zu wenig für die eigenen Ansprüche des 25-Jährigen.

Bei der Frage, mit wem der Aufsteiger als Stammtorwart in die Bundesliga zurückkehren wird, will außerdem auch Fabian Bredlow mitmischen. Laut dem Medienbericht ist beim VfB zwar nicht geplant, mit dem 25-Jährigen als ersten Torwart in die Saison zu gehen. Dennoch gab es für Bredlow, der sieben Pflichtspiele in der letzten Saison bestritt, Lob von Coach Matarazzo: "Fabian ist ein absoluter Teamplayer und verfügt über sehr gute Qualitäten mit dem Ball."

Eine Lösung in der Torwart-Frage könnte sich im Ländle noch etwas hinziehen. Das Transferfenster ist in diesem Jahr bekanntlich bis zum 5. Oktober geöffnt.

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