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Der Spanier übernimmt ab 2021 das zweite Cockpit bei Ferrari

Vettel-Nachfolger Sainz: "Ich werde es am Ende schaffen"

22.07.2020 11:09
Carlos Sainz (l.) folgt auf Sebastian Vettel bei Ferrari
© unknown
Carlos Sainz (l.) folgt auf Sebastian Vettel bei Ferrari

Ab der kommenden Formel-1-Saison wird Carlos Sainz das Cockpit von Sebastian Vettel im Ferrari übernehmen. Eine spezielle Situation für den Spanier, der von Beginn an unter besonderer Beobachtung stehen wird.

Dass er dieser Drucksituation standhalten wird, bezweifelt der derzeitige McLaren-Star in keinerlei Hinsicht. Schließlich hat Sainz bereits beste Erfahrungen damit gemacht, in einem neuen Team auf einen Ex-Weltmeister zu folgen.

"Bei McLaren habe ich die Nachfolge von Fernando Alonso angetreten, einem zweimaligen Weltmeister mit viel Erfahrung. Und das habe ich geschafft", erinnert sich der 25-Jährige in der "Sport Bild". Entsprechend euphorisch blickt er bereits auf das kommende Jahr: "Das Selbstbewusstsein ist hoch. Ich bin mir sicher, dass ich bei Ferrari überzeugen kann – und es am Ende auch schaffen werde."

Sainz betonte dennoch seine große Wertschätzung für den deutschen Ex-Champion Sebastian Vettel, dessen Vertrag bei der Scuderia nicht mehr verlängert wurde. "Sebastian ist immer noch einer der besten Fahrer in der Formel 1, und er wird als einer der Besten in die Geschichte eingehen", betonte sein Nachfolger.

Vettel blickt bislang mit einem Ausfall, einem zehnten und einem sechsten Platz auf eine wahre Katastrophen-Saison zurück, was nicht zuletzt an einem nicht konkurrenzfähigen Ferrari SF1000 liegt. Am letzten Wochenende beim Großen Preis von Ungarn wurde der viermalige Weltmeister sogar von Mercedes-Superstar Lewis Hamilton überrundet.

Trotz der sportlichen Talfahrt ist ihm die Anerkennung des Piloten, der ihn 2021 ablösen wird, gewiss: "Ich bin ein großer Fan von Seb und respektiere ihn sehr. Es wird sehr schwer, sein Nachfolger zu sein."

Die Entscheidung, anstatt weiter für McLaren zu fahren künftig in einem Ferrari-Boliden zu sitzen, bereut Sainz derweil trotz der schweren Ergebnis- und Performance-Krise der Roten übrigens weiterhin nicht: "Man hat bei Racing Point oder Ferrari ganz klar gesehen, wie sehr ein Auto sich von einem Jahr aufs nächste verändern kann. Das Gute an der Formel 1 ist, dass es immer weitergeht. Ich mache mir keine Sorgen wegen dem, was gerade passiert."

In der Fahrerwertung liegt Sainz derzeit noch vor Vettel auf dem neunten Platz. 

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