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Athleten fordern mehr Olympia-Mitspracherecht

21.07.2020 11:48
Der Verein Athleten Deutschland will vom IOC mehr in die Planung der Tokio-Spiele einbezogen zu werden
© dpa
Der Verein Athleten Deutschland will vom IOC mehr in die Planung der Tokio-Spiele einbezogen zu werden

Der Verein Athleten Deutschland fordert vom Internationalen Olympischen Komitee, mehr in die Planung der als Folge der Corona-Krise verschobenen Sommerspiele 2021 in Tokio einbezogen zu werden.

"Wir erkennen die Komplexität der Organisation inmitten der Pandemie an, wünschen uns aber vom IOC und der IOC-Athletenkommission eine einheitlichere und bessere Kommunikation zu aktuellen Planungsständen", hieß es in einer Mitteilung.

"Das IOC muss verstärkt über die geplanten Szenarien aufklären und vor allen Dingen für mehr Teilhabe sowie die Einbeziehung der Athleten in die weiteren Entscheidungen sorgen", schreibt die Vertretung der deutschen Sportler. "Athleten wollen Teil der Lösung sein und nicht nur aus unregelmäßigen Telefonkonferenzen und Presseberichten Informationen erfahren."

Athleten Deutschland bekräftigte zudem die Forderung, dass bei den Tokio-Spiele vom 23. Juli bis 8. August 2021 die öffentliche Gesundheit nicht gefährdet werden dürfe und die der Sportler gewährleistet werden müsse. "Im Vorfeld der Spiele müssen adäquate Trainingsbedingungen und Qualifikationsprozesse für alle ermöglicht werden", hieß es in der Mitteilung weiter. Die Anti-Doping-Systeme müssten intakt sein.

"Nur durch die Einhaltung dieser Prinzipien kann die Stimme der Athleten wirksam Gehör finden", sagte Maximilian Klein, Internationaler Beauftragter des Vereins. "So kann in Zukunft Vertrauen in den Einsatz der IOC-Führung und der IOC-Athletenkommission für echte Teilhabe der Athleten geschaffen werden."

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