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Istaf darf vor 3500 Fans stattfinden

21.07.2020 09:33
Das Istaf findet vor Zuschauern statt
© dpa
Das Istaf findet vor Zuschauern statt

Grünes Licht für das Istaf und eine tolle Nachricht für Leichtathletik-Fans: Als eine der ersten Großveranstaltungen im Sport kann das Berliner Traditionsmeeting am 13. September definitiv mit Fans über die Bühne gehen.

Die Organisatoren um Meeting-Direktor Martin Seeber planen nach "dpa"-Informationen angesichts der Corona-Beschränkungen mit rund 3500 Zuschauern im Olympiastadion. E-Mails an Kartenkäufer wurden bereits verschickt; Bestellungen sind nur im Online-Ticketshop (tickets.istaf.de) und ausschließlich personalisiert möglich.

"3500 statt 45.000 Zuschauer – das Istaf wird sicherlich diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität", sagte Seeber. "Wir wollen mit dem Istaf auch ein Zeichen für den Sport setzen und ein Leuchtturm für die Leichtathletik sein." Zudem wolle man gemeinsam mit den Partnern signalisieren, "dass wir auch in schwierigen Zeiten für die Fans und die Athleten da sind".

In Berlin sind laut aktueller Verordnung bis zum 24. Oktober Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 Menschen verboten. Zudem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Neben den 3500 Zuschauern dürfen sich also weitere 1500 Personen im Stadion aufhalten: Helfer, Mediziner, Athleten, Trainer, Kampfrichter, Sicherheitsdienst, Techniker und Medienvertreter. "Grundlage unserer Planungen ist die Sicherheit und Gesundheit aller", versicherte Meeting-Chef Seeber.

Auch beim "Istaf 5000" werden die Fans in einem Jahr ohne Olympia und WM großen Sport erleben: So konnten bereits Weltklasse-Athleten wie der schwedische Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis und Publikumsliebling Gesa Krause verpflichtet werden: Die Europameisterin hatte im Vorjahr eine Weltbestzeit über die selten gelaufenen 2000 Meter Hindernis erzielt.

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